
Über den Wolken von Afrika
Belinda Seaward
Originaltitel: Hotel Juliet
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN-13: 978-3442467105
Umschlagtext
Schottland, 1972: Zu ihrer Hochzeit bekommen Elise und Paul Cougan zwei Flugtickets nach Sambia geschenkt. Schon kurz nach ihrer Ankunft begegnen sie Max Searle, einem Engländer, der eine Kaffeeplantage betreibt und für die Kinder des Dorfes eine Schule baut. Seine ganze Leidenschaft aber gilt dem Fliegen, und Elise genießt es, bei ausgedehnten Flügen die Faszination des schwarzen Kontinents zu entdecken. Bald sind die drei unzertrennlich, und als eines Tages die Dorfschule niederbrennt, beschließen Elise und Paul, Max beim Wiederaufbau zu helfen. Dabei machen sie die Bekanntschaft des kleinen Waisenmädchens Memory, das ihnen ganz besonders an Herz wächst. Doch die Tage der ungetrübten Freundschaft sind gezählt – und schließlich kommt es zu einer verhängnisvollen Nacht im Busch, die in einer Katastrophe endet.
London, 1996: Memory Cougan steht kurz vor ihrer Hochzeit, als sie plötzlich Zweifel überkommen. Sie hat das Gefühl, diesen Schritt erst tun zu können, wenn sie sich Gewissheit verschafft hat über ihre ungeklärte Vergangenheit. Denn ihre Mutter Elise ist stets ausgewichen, wenn Memory mehr wissen wollte über die Geschichte ihrer Herkunft. Memory beschließt, nach Sambia zu fliegen und Max zu suchen, um endlich die Wahrheit zu erfahren über das, was sich damals ereignet hat …
Meine Meinung
Ein eisigkaltes Winterwochenende wollte ich nutzen, um in einem schönem Afrika-Schmöker abzutauchen. Das Titelbild ließ auf Afrika pur hoffen. Das war es dann aber auch. Die Autorin erzählt die Geschichte von Elise, Paul und Max aus verschiedenen Blickwinkeln. Dazu kommen Zeitsprünge, so dass der Leser sich eigentlich in jedem Kapitel auf andere Gegebenheiten einstellen muss. Die Umstellung an sich war nicht das wirkliche Problem. Den durchgehenden roten Faden vermisste ich. Die Geschichte wirkte dadurch sehr zerrissen. Auch das typische Afrika-Feeling kam bei mir zu keinem Zeitpunkt auf. Bei diesem Roman habe ich keine hohe Literatur erwartet, ich hoffte auf pure Unterhaltung. Die Handlung war aber so vorhersehbar und die Dialoge so oberflächlich, dass ich von diesem Buch eigentlich nur enttäuscht war. Schade. Ich habe das Buch beendet und siehe da, meine Vorahnungen bezüglich des Endes der Story bewahrheitete sich tatsächlich.
aktueller Lesestoff

hört sich wirklich interessant an.
bin sehr gespannt auf dieses buch.
danke für die empfehlung!
lg gabi
Kommentar von gabriela — 6. April 2010 @ 08:35 |