Karthauses Bücherwelt …

28. Juli 2010

Buch der Woche (30. KW)

Einsortiert unter: Allgemeines,Empfehlungen — Karthause @ 14:25
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“Unsichtbar” von Paul Auster ist der aktuelle Buchtipp des mdr figaro.

Amazon schreibt dazu:

Kurzbeschreibung

Eine Amour fou New York / Paris – PAUL AUSTER spielt mit dem Schicksal Katz und Maus. «Auster ist jemand, der sich nicht davon abbringen lässt, dem Dunklen und Abgründigen nachzuspüren, das sich in Schönheit und Harmonie versteckt.» DIE WELT AUSTER hat noch kein intensiveres und drastischeres Buch über die Liebe und das Schicksal geschrieben. In «Unsichtbar» ist er auf der Höhe seines Schaffens – erfindungsreich, abgründig und direkt am Puls des Lebens. New York, 1967: Der gutaussehende, hochsensible Adam Walker will Dichter werden. Da bietet ihm auf einer Party ein reicher Franzose namens Rudolf Born das Geld zur Gründung einer Literaturzeitschrift an. Adam hält den Vorschlag zunächst für eine Schnapsidee, aber als Born ihn ein paar Tage später zum Essen einlädt, bekommt er die glaubhafte Bestätigung in Gestalt eines Schecks. Allerdings zeigt sich bei diesem Essen auch ein sinistrer Born, ein Mann voll verhaltenem Jähzorn, der Adam betrunken empfängt und ihn zu dem Eingeständnis nötigen will, er begehre seine Freundin. Das tut Adam in der Tat; und Margot sitzt ihm gegenüber und wirft ihm verschattete Blicke zu. Kurz darauf reist Born für ein paar Tage nach Paris, Margot ruft Adam an, und eine Amour fou beginnt. Doch Born ist zu fürchten, er geht, wie sich bald erweisen wird, über Leichen.

Über den Autor

wurde am 3. 2.1947 als Nachkomme eingewanderter österreichischer Juden in Newark, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York (B.A. und M.A.) und fuhr danach als Matrose auf einem Öltanker zur See. 1971-74 lebte er in Frankreich, hauptsächlich in Paris. Nach seiner Rückkehr in den USA nahm er einen Lehrauftrag an der Columbia University an und arbeitete zusätzlich als Übersetzer französischer Autoren (Blanchot, Bouchet, Dupin, Joubert, Mallarmé, Sartre) sowie als Herausgeber französischer Literatur in amerikanischen Verlagen. Paul Auster lebt in Brooklyn, New York, ist mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt verheiratet und hat zwei Kinder. Er erhielt Stipendien der National Endowment for the Arts (1977 für Lyrik, 1983 für Prosa), den France Culture Prix Etranger (1988) und den Morton Dauwen Zabel Award (1990).

27. Juli 2010

Jan Zweyer – Franzosenliebchen

Einsortiert unter: 2010,Krimi/Thriller — Karthause @ 13:03
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Teil 1 der Peter Goldstein-Reihe

1923 im Ruhrgebiet. Noch nicht einmal zwei Wochen ist es her als das Ruhrgebiet von französischen Truppen besetzt wurde. Agnes Treppmann hatte ein Anstellung als Dienstmädchen. Erst sehr spät kann sie ihre Arbeitsstelle verlassen. Zu Hause kommt sie nie an. Als man ihre Leiche entdeckt, liegt daneben ein Koppel einer französischen Uniform. Für die deutsche Polizei ist der Fall schnell klar. Aber die Besatzer übernehmen den Fall, umgehend kommt es zum Gerichtsverfahren, in dem die beiden verdächtigen französischen Soldaten freigesprochen werden. In der Berliner Polizeizentrale schenkt man den Untersuchungen kein Vertrauen und schickt den Kriminalkommissar Peter Goldstein ins Ruhrgebiet. Er ist für diesen Auftrag aufgrund seiner Zweisprachigkeit prädestiniert und soll dort verdeckt ermitteln. Das ist ein nicht ungefährlicher Auftrag. Denn nicht nur von Seiten der Besatzer gehen für ihn Gefahren aus.

„Franzosenliebchen“ ist ein Kriminalroman, dessen Handlung in einer Zeit angesiedelt ist, über die man nicht so häufig liest. Dem Roman ist deutlich anzumerken, wie intensiv sich der Autor mit dieser noch relativ jungen Geschichte auseinandergesetzt hat. Überzeugend weiß er vom Widerstand der Bergleute zu berichten, ebenso von der Behandlung der Frauen, die den Besatzern zu freundlich gesinnt waren. So schafft er es, ein authentisch wirkenden Bild der Bergarbeiterkolonie Teutoburgia zu zeichnen. Seine Charaktere sind Menschen, die mit ihren Moral- und Wertvorstellungen wunderbar in das damalige Zeitbild passen. So tritt die kriminalistische Handlung zeitweise zu Gunsten der historischen Handlung in den Hintergrund. Das ist der Geschichte aber keinesfalls abträglich. Der Roman wirkt authentisch und der Spannungsbogen ist fast durchgehend erhalten. Die kleinen Längen innerhalb des Kriminalfalles werden aber durch die Realitätsnähe der Handlung voll kompensiert.

„Franzosenliebchen“ ist der 1. Teil einer auf 3 Teile angelegten Serie um den Kriminalkommissar Peter Goldstein.

Über den Autor

Jan Zweyer, geb. 1953 in Frankfurt am Main, lebt schon seit vielen Jahre in Herne. Sein halbes Leben war er in unterschiedlichen Funktionen bei verschiedenen Industrieunternehmen beschäftigt, heute ist er freier Schriftsteller. Nach zahlreichen zeitgenössischen Kriminalromanen erschien 2007 das erste Buch der geplanten Trilogie um Peter Goldstein, das zur Zeit der Weimarer Republik spielt: Franzosenliebchen. Mit Goldfasan erscheint nun der zweite Band, der sich mit der NS-Zeit auseinandersetzt.

Homepage des Autors

21. Juli 2010

Buch der Woche (29. KW)

Einsortiert unter: Allgemeines,Empfehlungen — Karthause @ 10:57
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Zum wiederholten Male begegne ich in den Empfehlungen dem Buch von Marie Ndiaye „Drei starke Frauen“. Nun wurde es gestern vom mdr figaro als Buch der Woche präsentiert. Mich hat man nun endgültig neugierig gemacht.

Amazon schreibt dazu:

Kurzbeschreibung

Den neuen Roman der »ungewöhnlichsten Schriftstellerin Frankreichs« beschrieb die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in den knappen und präzisen Worten: Er handle »von drei vollkommen unterschiedlichen Frauen, die sich von den Schwierigkeiten des Lebens nicht unterkriegen und von ihren Mitmenschen nicht demütigen lassen«. Die vierzigjährige Norah gibt dem Drängen ihres Vaters nach und besucht ihn in Dakar: Die Juristin soll ihren Bruder aus dem Gefängnis holen. Das schwierige Treffen mit dem Vater führt die Frau an den Rand des Wahnsinns. Fanta hat im Unterschied zu Norah Dakar verlassen, um ihrem Ehemann Rudy in die französische Provinz zu folgen. Sie gibt sich dort vor Langeweile auf, so meint Rudy, durch dessen Perspektive wir von Fanta erfahren – doch ihm entgeht Entscheidendes. Von Afrika aus betrachtet erscheint ihre Existenz geradezu luxuriös und begehrenswert, weshalb Khady, die junge Afrikanerin, illegal nach Frankreich einzuwandern sich bemüht – doch sie endet, tot, an Grenzen. Drei Lebensläufe, drei starke Frauen, die ihre Würde verteidigen, indem sie sich im entscheidenden Moment weigern, so zu handeln, wie es die Umgebung verlangt: drei Frauen, die selbst in extremster Situation ihre Würde verteidigen.

Über den Autor

Marie NDiaye, 1967 in Pithiviers bei Orléans geboren, veröffentlichte mit 17 ihren ersten Roman; weitere Romane und Theaterstücke folgten. Für Rosie Carpe erhielt sie 2001 den renommierten Prix Fémina. Die Autorin lebt seit 2007 mit ihrer Familie in Berlin.

14. Juli 2010

Buch der Woche (28. KW)

Einsortiert unter: Allgemeines,Empfehlungen — Karthause @ 18:42
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Am Dienstag stellte der mdr figaro “Bodenlos” von Thomas Lange als Buch der Woche vor. Die Kritiken bei Amazon sind sehr widersprüchlich. Allein das hat schon etwas, das das Buch für mich interessant macht.
Amazon schreibt dazu:

Kurzbeschreibung

Eine kleine Stadt in den Achtzigerjahren, Schüler in einer Stimmung zwischen Angst und Erwartung, Angst vor Atomraketen, gegen die sie auf große Friedensdemos ziehen, und Erwartung, was ihre Zukunft, die Liebe, den Aufbruch ins Leben anbelangt. Der achtzehnjährige Jan, die Hauptfigur in Thomas Langs Roman, bewundert seine ältere Schwester An, die sich zur Fotografin ausbilden lässt, und liebt seine exotische Mitschülerin Kiku, der er Briefe schreibt und vor deren Nähe er doch zurückschreckt. Er schreibt und entdeckt die Literatur, aufgeregt, glücklich, geht in die Disco und auf Schülerpartys, redet und streitet, träumt und begehrt, schlägt sich mit seinem Freund Torsten, um sich zu spüren, und lebt doch in einer Art Blase, als müsste er erst noch zur Welt kommen. Da passiert ein Unglück, das sein Leben für immer verändern wird, und Jan vollends aus der Bahn zu werfen droht.

Dicht und anschaulich, in präzisen Bildern und mit wunderbarem Feingefühl erzählt Thomas Lang in seinem neuen Roman von Aufbruch und Schmerz, Entdeckung und Verlust, von frühem Tod und unerfüllter Liebe und einer Befreiung, die einfach geschieht.

Über den Autor

Thomas Lang, geboren 1967 in Nümbrecht, studierte Literatur in Frankfurt am Main. Seit 1997 lebt er als Autor in München. 2002 erschien der Roman “Than”, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Staatsförderpreis und dem Marburger Literaturpreis. 2005 erhielt Thomas Lang den Ingeborg-Bachmann-Preis für einen Auszug aus dem Roman “Am Seil”. “Am Seil” wurde außerdem nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2006.

9. Juli 2010

Titus Müller – Die Jesuitin

Einsortiert unter: 2010,History — Karthause @ 19:04
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Die Jesuitin von Lissabon
Titus Müller
Gebundene Ausgabe: 453 Seiten
Verlag: Rütten & Loening
ISBN-13: 978-3352007828

Lissabon 1755. Antero Moreira de Mendonça, einst die rechte Hand des Jesuitenführers Gabriel Malagrida, kehrt nach längerer Abwesenheit in die Stadt am Tejo zurück. Bei den Jesuiten hat er eine naturwissenschaftliche Ausbildung genossen. Seit er sich von dem Orden jedoch abwandte, weil dieser Schuld am Tod seiner geliebten Julie trägt, muss er den Hass des vom Volk als Prophet verehrten Ordenmannes fürchten. So ist er schon seit Jahren auf der Flucht. Unmittelbar nach seiner Rückkehr bemerkt er eigenartige Erscheinungen, so sind z. B. Quellen plötzlich schwefelhaltig, die Tiere reagieren verstört. Für ihn deutet alles auf eine bevorstehende Naturkatastrophe hin. Er will noch warnen, aber es ist zu spät. Ein verheerendes Erdbeben zerstört die Stadt, tausende Menschen kommen ums Leben. Antero sorgt sich um seine Tochter, Samira, die er bei der deutschen Kaufmannsfamilie Oldenburg versteckt hält. Sowohl Leonor, älteste Tochter des deutschen Kaufmannes, als auch seine Tochter haben das Erdbeben überlebt. Gemeinsam mit Leonor versucht er nun zu beweisen, dass ein Erdbeben nicht gottgewollt ist. Aber Leonor ist auch für Anteros ärgsten Widersacher, Malagrida, keine Unbekannte. Der nennt sie freundschaftlich seine Jesuitin.

Der Klappentext verspracht eine Liebesgeschichte zwischen Antero und Leonor. Also die bekannte Konstellation in einem der momentan inflationär auf dem Buchmarkt zu findenden „Die …in“-Romane. Ich war dementsprechend auf leichte und wohl auch seichte Unterhaltung eingestellt. Titus Müller war mir als Autor unbekannt. Wohl nur deshalb verfiel ich in diesen Irrglauben. Schon der zu Beginn geschilderte Sturm ließ mich aufhorchen und weckte sofort mein Interesse an diesem Roman. Realitätsnah, kraftvoll und wortgewandt beschrieb der Autor dieses Naturereignis und diesem Stil blieb er bis zum Ende treu. So gab es keine rührseligen Szenen, kein Liebesgeflüster und auch keinen kitschigen Herzschmerz. Dafür zeichnete der Autor auf beeindruckende Weise, das Bild einer von einer Katastrophe ungeahnten Ausmaßes heimgesuchten Stadt. Die Ängste der Menschen wurden nachvollziehbar, deren Reaktionen und Handlungen waren verständlich. Immer wieder gab es Verweise auf die politische Situation und den damaligen Stand der Technik und der Wissenschaft. Das machte den gesamten Roman so authentisch und glaubwürdig. Die im Roman enthaltenen Erklärungen zur politischen Lage, zum Jesuitenorden, zur Erdbebenforschung und die technischen Details wurden so geschickt in die Handlung integriert, dass sie zwar hervorragende Recherche belegten, jedoch nie dozierend wirkten.

Titus Müllers Protagonisten waren nicht nur Charaktere, sie besaßen auch Charakter und durchliefen in Handlungsverlauf eine Entwicklung. Zudem wurde von der ersten Seite an kontinuierlich ein Spannungsbogen aufgebaut, der bis zum Ende hin gehalten werden konnte.

Das Buch enthielt ein aufschlussreiches und erklärendes Nachwort. Die Gestaltung ist ansprechend. Als einzigen Kritikpunkt sehe ich die Wahl des Titels an, der meines Erachtens aus rein im Marketing verankerten Gründen so gewählt wurde. Für „Die Jesuitin von Lissabon“ war eindeutig zu wenig Jesuitin enthalten. Wer einen Liebesroman vor historischer Kulisse erwartete, wird bitter enttäuscht werden. Liebhaber guter historischer Romane kommen dagegen voll auf ihre Kosten.

Mein Fazit: „Die Jesuitin von Lissabon“ ist ein gut durchdachter, logisch aufgebauter historischer Roman, der dem Leser bildhaft eine vergangene Zeit mit einer entsetzlichen Katastrophe vor Augen führt. Dieser verband gekonnt Unterhaltung und Wissenserwerb und entgegen meiner Erwartung nie trivial. Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter.

Über den Autor

Titus Müller, 1977 in Leipzig geboren, studierte Neuere deutsche Literatur, Mittelalterliche Geschichte und Publizistik in Berlin. 2002 rief er mit Kollegen den Autorenkreis Historischer Roman “Quo Vadis” ins Leben. 2005 wurde er mit dem C.S. Lewis-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr belegte er den zweiten Platz beim Würth-Literaturpreis. Seit 2007 moderiert Titus Müller die Literatursendung Auserlesen auf rheinmaintv. Er lebt im Weserbergland. Bei Aufbau sind bisher von ihm erschienen: “Der Kalligraph des Bischofs”, “Die Priestertochter”, “Die sieben Häupter”, “Der zwölfte Tag”, “Die Brillenmacherin”, “Das Mysterium” und “Die Todgeweihte”.

Homepage von Titus Müller

7. Juli 2010

Buch der Woche (27. KW)

Einsortiert unter: Allgemeines,Empfehlungen — Karthause @ 18:27
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“Nizza – mon amour” von Fritz J. Raddatz ist das Buch der Woche vom mdr figaro.

Amazon sagt dazu:

Kurzbeschreibung

“Nizza – stolz, verschwiegen, rätselvoll und lasterhaft. Unergründlich wie jede schöne Frau. La ville ist weiblich.” Fritz J. Raddatz

Fritz J. Raddatz, “der Turbo unter den deutschsprachigen Essayisten”. Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Dieses Buch ist das Dokument der Liebesgeschichte zweier Stars: Fritz J. Raddatz, der eloquente wie geistsprühende Homme de lettres des deutschen Feuilletons, trifft auf – Nizza, die spröde Schöne des Mittelmeers. Das Ergebnis: Liebe auf den ersten Blick!
In einer wortgewaltigen Pilgerreise zum Kunst- und Literaturort Nizza und in die Umgebung, zu Monet, Picasso, Renoir, zu Nietzsche und ans Grab von Klaus Mann, beschwört Fritz J. Raddatz einen der großen europäischen Sehnsuchtsorte, denkt über das Verhältnis zwischen Geist und Geld nach und über die – fast – egalitären Freuden der Tafel: “Nizza ist so unbeständig und wechselhaft wie das Meer: mal spiegelnde Glätte, mal gischtende Brandung, so hat auch die Stadt ihre eigenen Gezeiten; sie ist so verlockend, so stachelig, so duftend, so farbprächtig wie jene schon lüstern und neidvoll bewunderten ‘Plateaux Crustacés’ voll kleiner Muscheln und großer Krebse, meeresblanker Austern und schwarzstachelig verschlossener See-Igel, von den zart-rosa Fühlern der Langusten umfangen, mit Seetang garniert.”

Über den Autor

Fritz J. Raddatz, Jahrgang 1931, in Hamburg lebender Publizist, war Programmleiter bei Rowohlt und Feuilletonchef der ZEIT. Er hat Romane, eine Autobiographie und ein umfangreiches essayistisches und biographisches Werk vorgelegt.

 

6. Juli 2010

Bücher-Challenges ist online

Einsortiert unter: Allgemeines,Empfehlungen — Karthause @ 18:42
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Heute möchte ich wieder einmal eine Empfehlung loswerden. Nein es ist kein Buch.  Melli von der Buchcouch und Steffi von Steffis Bücherkiste haben ein wirklich interessantes Projekt ins Leben gerufen. Auf den diversen Bücher- und Literaturblogs im WWW  liest man ja immer wieder von den verschiedensten Challanges. Melli und Steffi haben jetzt mit www.buecher-challenges.de eine Plattform geschaffen, auf der Blogbetreiber aktuelle Challenges, Lesestöckchen und Blogparaden zum Thema Buch  eintragen können.

Ich selbst habe noch nie an einer solchen Challenge teilgenommen. Lesen nach Listen ist wirklich nicht meine Stärke, dafür bin ich wohl zu spontan. Schon am SuB-Wettbewerb stoße mich an meine Grenzen. Allerdings reizt mich ein Projekt der beiden doch recht sehr. “Der Geschichte auf der Spur” ist zwar eine echte Herausforderung, aber eine sehr interessante. Bis zum Start am 6. Oktober kann ich mir ja noch ein Gänseblümchen suchen und an den Blütenblättern abzählen, ob ich teilnehme. Ich nehme teil. … Ich nehme nicht nicht teil. … Ich nehme teil. … Ich nehme nicht nicht teil. … Ich nehme teil. …

3. Juli 2010

Lesestöckchen

Einsortiert unter: Allgemeines — Karthause @ 12:19
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Bei Elke habe ich dieses Stöckchen aufgefangen:

1. Liest du täglich in einem Buch?

Ja. Es verstreicht nur äußerst selten ein Tag, an dem ich nicht lese.

2. Liest du täglich die Tageszeitung?

Nur wenn ich mich über Rechtschreibfehler aufregen will. (bei unserer Regionalzeitung)

edit: Ähm, ja, also das Handelblatt lese ich auf Arbeit ja auch. Daran hatte ich jetzt gar nicht gedacht.

3. Liest du Frauenzeitschriften?

Nie. Auch beim Frisör oder beim Arzt ignoriere ich sie. Dafür habe ich ja immer ein Buch dabei.

4. Wo liest du meistens?

Auf meinem Lesesessel,im Bett und im Sommer, wenn es wirklich warm ist, im Garten

5. Wie viel Zeit verbringst du durchschnittlich täglich mit Lesen? Und wie viel Zeit davon für Zeitschriften etc. und für Bücher?

2 Stunden kommen im Durchschnitt zusammen. Die Antwort zur Tageszeitung erübrigt sich ja.

6. Liest du heutzutage im Zeitalter der PCs mehr oder weniger als früher?

Ich lese eher mehr. Das ist aber der persönlichen Situation geschuldet. Durch den Beruf kommen, dank deutscher Steuergesetzgebung, noch mehr Stunden dazu, die sind aber selten wirklich erquicklich.

2. Juli 2010

Lesestatistik Juni 2010

Einsortiert unter: Allgemeines,Lesestatistik — Karthause @ 16:47
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Quantitativ war der Lesemonat Juni beachtlich. Qualitativ war er eher nicht so toll. Sehr positiv überraschte mich Jan Zweyer, so dass ich gleich zwei seiner Krimis nacheinander las. Dafür war ich von Stieg Larssons „Verblendung“ trotz der allgemein positiven Bewertung doch recht enttäuscht. Sabine Weigands „Die Markgräfin“ und „Achtung! Vorurteile“ von Sir Peter Ustinov waren erwartungsgemäß sehr gut.

Franzosenliebchen - Jan Zweyer – 348 Seiten
Goldfasan - Jan Zweyer – 352 Seiten
Eine Hochzeit im Dezember – Anita Shreve – 448 Seiten
Helmut Kohl. Die Biografie – Hans-Joachim Noack – 304
Verblendung – Stieg Larsson – 704 Seiten
Die Markgräfin – Sabine Weigand – 762 Seiten
Kaufrausch – Beth Harbison – 356 Seiten
Achtung! Vorurteile – Peter Ustinov – 224 Seiten
Hotel Angst – John von Düffel – 112 Seiten

Gelesene Seiten im Juni 2010: 3.610


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