Karthauses Bücherwelt …

5. Dezember 2012

Das blaue Sofa

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Am Freitag, 07.12.2012, strahlt das ZDF eine neue Folge der Literatursendung „Das blaue Sofa“ um 23 Uhr aus. Wolfgang Herles stellt wieder interessante Bücher nach seiner ganz persönlichen Auswahl vor.

Versuch über den Stillen Ort – Peter Handke
Aus den Fugen – Alain Claude Sulzer
Das Festmahl des John Saturnall – Lawrence Norfolk
Joseph Anton – Salman Rushdie

(Quelle: Newsletter “Das blaue Sofa”)

 

12. November 2012

Vicki Baum – Menschen im Hotel

Einsortiert unter: 2012,Belletristik,Uncategorized — Karthause @ 19:08
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Kurzbeschreibung (Quelle: amazon.de)

Vicki Baum wiederentdecken – mit ihren besten Romanen! Vicki Baum schrieb von den 20ern bis in die 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts zahllose Bestseller und führte das Leben eines Weltstars. Ihr Verlag würdigt sie nun mit einer wegweisenden Biographie und der Neuausgabe ihrer bekanntesten Romane. Menschen im Hotel, erschienen im Jahr 1929, machte Vicki Baum weltberühmt. Der mit leichter Hand, Poesie und subtilem Witz erzählte Roman führt eine Handvoll Menschen im Grand Hotel zusammen, zeigt sie in ihren Krisen, Träumen und Enttäuschungen und liefert ein atmosphärisch dichtes Bild vom Berlin der 20er-Jahre. Am Broadway dramatisiert, in Hollywood mit Greta Garbo, später noch einmal mit Heinz Rühmann verfilmt, begründete der Roman Vicki Baums Weltruf und ebnete ihr den Weg in die USA.

Meine Meinung

Die Autorin führt den Leser in das renommierteste Hotel Berlins im Jahr 1920. Das Hotel ist ein Treffpunkt der verschiedensten Menschen und kommt einer Art Mikrokosmos gleich. Sehr langsam und ausführlich führt die Autorin ihre Figuren ein, die den grundverschiedenen Kreisen angehören. Da ist zum einen die alternde Primaballerina Grusinskaja, die mit dem Altern ihr Problem hat. Der Buchhalter Kringelein ist todkrank, will aber die letzte Zeit seines Lebens im Stil seines Generaldirektors Preysing verbringen. Diese ist auch Gast des Hotels, für ihn geht es um das Überleben seiner Firma. Dann lernt man noch den depressiven Kriegsversehrten Dr. Otternschlag, den Gauner Baron von Gaigern und Flämmchen, die eine gute Partie machen will, kennen. Alles diese Personen sind sehr speziell gezeichnet und in ihren Charakteren überzeichnet. Keine ist die Hauptperson, alle bestehen neben- und miteinander. Scheinen sie sich in diesem Hotel, in dem die Menschen kommen und gehen, auch nur zufällig zu begegnen, verflicht sich ihr Schicksal miteinander und keiner von ihnen wird es so verlassen, wie er es betreten hat.

In diesem Roman stecken alle Zutaten, die ein guter Unterhaltungsroman nötig hat, Liebe, eine Gaunerei, einen Todesfall, ein schweres Schicksal und vor allem viel Zeitgeist. Alles zusammen wirkt wie mit leichter Feder geschrieben, dramatisch gut durchdacht und mit Ironie verziert. So hat man als eine Momentaufnahme das Leben in einem Grandhotel bildlich vor sich. Das Buch lässt sich leicht lesen, die Einführung der Personen ist vielleicht ein wenig zu lang und geht zu Lasten der Handlung. Es hat mir aber Freude bereitet, diesen mit Witz und ein paar psychologischen Anspielungen versehenen Roman zu lesen.

Über den Autor (Quelle: amazon.de)

Vicki Baum, geboren am 24. Januar 1888 in Wien, gestorben am 29. August 1960 in Hollywood. Zunächst Musikerin, 1926 Redakteurin in Berlin, ab 1931 in den USA; verheiratet mit dem Dirigenten R. Lert. Ihre Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und teilweise verfilmt. 

10. September 2012

Das blaue Sofa

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Am Freitag, 14.09.2012, strahlt das ZDF eine neue Folge der Literatursendung „Das blaue Sofa“ um 23 Uhr aus. Wolfgang Herles stellt interessante Bücher nach seiner ganz persönlichen Auswahl vor.

Nullzeit – Juli Zeh
Kanada – Richard Ford
Die Liebe in groben Zügen – Bodo Kirchhoff
Sex ist verboten – Tim Parks
(Quelle: Newsletter “Das blaue Sofa”)
Auf diese Sendung bin ich sehr gespannt, denn alle Bücher stehen auf meiner Wunschliste.

8. Mai 2012

Andrea Maria Schenkel – Finsterau

Einsortiert unter: Uncategorized — Karthause @ 18:33

Finsterau

Andrea Maria Schenkel

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag:
Hoffmann und Campe
ISBN-13:
978-3455403817

Anfang der 1940er Jahre verließ Afra ihr Elternhaus in Finsterau. 1944 kehrt sie heim, unverheiratet und schwanger von einem französischen Zwangsarbeiter, eine Schande in der damaligen Zeit. Immer häufiger kommt es zu heftigen Streitereien mit dem Vater. Dann, im Jahr 1947, werden Afra und ihr Sohn tot aufgefunden. Nach 18 Jahren wird dieser Fall neu aufgerollt.

“Finsterau” ist nach bewährtem Schenkelschem Erfolgsmuster geschrieben. Andrea Maria Schenkel hat sich für ihren neuesten Kriminalroman wieder an einem realen Mordfall orientiert. Nach dem Motto “in der Kürze liegt die Würze” ist auch dieser Krimi minimalistisch gestaltet. Schnörkellos, beschränkt auf das Wesentliche, klar und prägnant transportiert die Autorin sehr gut die bedrückende Stimmung, die schon das dunkle Cover erahnen lässt, zum Leser. Darüber hinaus gelingt es Frau Schenkel, in dieser Einfachheit die Vergangenheit aufleben zu lassen. Als Leser fühlte ich mich als stiller Beobachter der Geschehnisse auf dem Bauernhof im Allgäu in den Jahren 1944 und 1947. Einem Bericht ähnlich rekonstruiert die Autorin die Ereignisse, die im bayerischen Finsterau 1947 zu einem Doppelmord führen. Dabei lässt sie die Familienangehörigen, den Arzt, Mitarbeiter der Ermittlungsbehörden und Verdächtige in sehr kurzen Kapiteln zu Wort kommen. In Zwischenspielen wird die Geschichte der ledigen Afra und ihrem unehelichen Sohn erzählt.
Die Figuren sind nicht so deutlich beschrieben, wie ich es mir gewünscht hätte. Das ist ein erkennbarer Nachteil des Andrea Maria Schenkel eigenen Stils. Ich hätte gern mehr von ihnen erfahren, um mich in sie besser hinein versetzen zu können und sie zu verstehen. So erscheint die gesamte Geschichte zu oberflächlich. Die Dialoge sind in leichter Mundart gehalten. Auch als Flachländer hatte ich keine allzu großen Probleme mit deren Verständnis.
Mir fehlt in diesem Roman ein Nachwort, das den Leser über Fiktion und Wahrheit aufklärt. Das ist zwar vielleicht nicht wirklich wichtig, ich möchte aber immer gern wissen, wo die Fantasie der Autorin einsetzt, wenn schon darauf hingewiesen wird, dass ein tatsächliches Verbrechen die Grundlage des Romans bildet.
Durch “Finsterau” musste ich mich zwar nicht quälen, trotz meiner Kritikpunkte bot das dünne Büchlein mit nur 124 Seiten solide Unterhaltung, meine Erwartungen an diesen Kriminalroman waren aber offensichtlich zu hoch.

Über den Autor (Quelle : amazon.de)
Andrea Maria Schenkel, 1962 geboren, gilt als eine der renommiertesten Kriminalautorinnen Deutschlands. 2006 erschien ihr Debüt “Tannöd”, mit dem sie großes Aufsehen erregte. Der Roman wurde 2007 mit dem Deutschen Krimi-Preis, dem Friedrich-Glauser-Preis und der Corine ausgezeichnet. 2008 folgte der renommierte Martin Beck Award für den besten internationalen Kriminalroman. Das Buch wurde in bislang 20 Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Auch für ihr zweites Buch “Kalteis” bekam sie begeisterte Kritiken und erhielt 2008 erneut den Deutschen Krimi-Preis. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Regensburg.

10. Dezember 2011

Tracy Chevalier – Das Mädchen mit dem Perlenohrring

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Das Mädchen mit dem Perlenohrring
Tracy Chevalier
Originaltitel: Girl with a Pearl Earring
Taschenbuch: 349 Seiten
Verlag: List Taschenbuch
ISBN-13: 978-3548600697

Kurzbeschreibung (Quelle: amazon.de)

Delft 1664. Als der Vater bei einem Arbeitsunfall sein Augenlicht verliert, wird die junge Griet, um die Familie zu unterstützen, als Dienstmagd in den Haushalt des angesehenen Malers Johannes Vermeer gegeben. Die Schikanen von Vermeers eifersüchtiger Gattin ließen sich kaum ertragen, wären da nicht die faszinierenden Bilder des Meisters, die Griet auf magische Weise in ihren Bann ziehen. Immer häufiger ruht der Blick des Künstlers auf ihr; schließlich beginnt Vermeer, sie heimlich zu malen. Doch als er Griet bittet, einen Perlenohrring anzulegen, beschwört er damit eine Katastrophe herauf, die nicht nur für Griet ungeahnte Folgen hat …

Meine Meinung

Wer kennt nicht das Gemälde Vermeers, auf dem ein Mädchen mit großen Augen, einem blau-weißen Tuch ums Haar und einem Perlenohrring zu sehen ist. Tracy Chevalier erzählt um dieses Gemälde die fiktive Geschichte der Dienstmagd Griet, die in diesem Roman als Ich-Erzählerin fungiert. Sie berichtet über die Umstände, die sie ins Hause Vermeer geführt haben, von der eifersüchtigen Gattin des Malers und von der Kunst des Malens. Die Autorin schildert auf eine ganz ruhige, stille und einfühlsame Art das Leben in diesem Künstlerhaushalt. Als Leser nimmt man am täglichen Leben teil, besucht mit der Magd den Markt und bewirtet die wohlhabenden Gäste. Damit entsteht ein beeindruckend authentisches Alltags- und Sittenbild über das Leben in Delft in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das überaus Besondere sind aber die Beschreibungen der Bilder, die Vermeer in dieser Zeit schuf. Da ich viele seiner Gemälde kenne, hatte ich das Gefühl, bei deren Entstehung stiller Beobachter zu sein.

Die Charaktere sind sehr feinfühlig beschrieben. Die Personen wirken auffallend lebendig und deren Gefühle sind nachvollziehbar. So wird die Eifersucht von Vermeers Ehefrau ebenso glaubhaft beschrieben, wie die Leidenschaft, der Egoismus und Feigheit des Malers oder die Rolle der schüchternen Griet als seine Muse.

Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen. Es nahm mich mit auf eine äußerst interessante Reise in die Vergangenheit.

Über den Autor (Quelle: amazon.de)

Tracy Chevalier, geboren 1962, wuchs in Washington D. C. auf. 1984 zog sie nach England, wo sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn auch heute noch lebt. Ihr Roman Das Mädchen mit dem Perlenohrring wurde ein internationaler Bestseller und ein großer Kinoerfolg.

1. Dezember 2011

Das blaue Sofa

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Am Freitag, 02.12.2011, strahlt das ZDF eine neue Folge der Literatursendung „Das blaue Sofa“ um 23 Uhr aus. Wolfgang Herles stellt 7 Bücher vor und führt Gespräche mit Julia Franck, Anne Enright und Robert Gerwarth.

Diese Bücher werden von Wolfgang Herles vorgestellt:

Laurent Binet –  ”HHhH (Himmlers Hirn heißt Heydrich)” (Rowohlt)
Kurzbeschreibung von amazon.de:
Beim Spaziergang durch Prag entdeckt der Autor an der Krypta eine Gedenktafel für tschechische Widerstandskämpfer. Sie versteckten sich dort nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich – bis deutsche Soldaten, nachdem sie auf der Suche nach ihnen schon ganz Prag auf den Kopf gestellt hatten, die Krypta fluten ließen.
Der Ich-Erzähler Binet ist so elektrisiert von dieser Geschichte, dass er beschließt, von Paris nach Prag zu ziehen und ihr nachzugehen.
Er verfolgt die sich kreuzenden Spuren der Nationalsozialisten und Widerstandskämpfer im Frühsommer 1942 in Prag. Der Chef der Gestapo Reinhard Heydrich soll von dem Tschechen Josef Gabèik, der an den braven Soldaten Schwejk erinnert, auf offener Straße erschossen werden. Doch als der Mercedes mit Heydrich naht, klemmt der Abzug …
Ein freches und mutiges Buch, das man lachend und weinend zugleich liest.

Anne Enright –  ”Anatomie einer Affäre” (Deutsche Verlagsanstalt)
Kurzbeschreibung von amazon.de:
Eine verhängnisvolle Affäre – leidenschaftlich und schockierend offen
Es ist nicht Liebe auf den ersten Blick, als Gina den Familienvater Seán Vallely bei einem Gartenfest kennenlernt. Doch dann treffen sie sich zufällig wieder, trinken zu viel, landen im Bett – und verfallen einander. So beginnt eine verhängnisvolle Affäre, die jahrelang vor den Ehepartnern geheim gehalten wird. Anfangs eine Beziehung voller Leidenschaft und Glück, hält langsam das Schweigen Einzug, Gewissensbisse, Vorwürfe, Schuld – ist es Liebe? Und darf man für diese Liebe das Seelenheil seines Kindes opfern?
Anne Enright ist für die schonungslose Unerbittlichkeit bekannt, mit der sie Beziehungslügen seziert – da reicht eine Geste, ein Blick, und schon ist klar: Die Liebenden steuern in den Abgrund der Alltagsnormalität. Mit Anatomie einer Affäre ist der Irin ein würdiger Nachfolger ihres preisgekrönten Romans Das Familientreffen gelungen: schockierend offen, scharfsinnig und von einer psychologischen Präzision, die kein Entrinnen zulässt.

Julia Franck –  ”Rücken an Rücken” (S. Fischer)
Kurzbeschreibung von amazon.de:
Nach dem internationalen Erfolg von ›Die Mittagsfrau‹ erzählt Julia Franck in ihrem großen neuen Roman eine ergreifende Familiengeschichte im Deutschland der 50er und 60er Jahre.
Ostberlin, Ende der 50er Jahre. Die Geschwister Ella und Thomas wachsen auf sich allein gestellt im Haus der Bildhauerin Käthe auf. Sie sind einander Liebe und Gedächtnis, Rücken an Rücken loten sie ihr Erwachsenwerden aus. Ihre Unschuld und das Leben selbst stehen dabei auf dem Spiel.
Käthe, eine kraftvolle und schroffe Frau, hat sich für das kommunistische Deutschland entschieden. Leidenschaftlich vertritt sie die Erfindung einer neuen Gesellschaft, doch ihr Einsatz fordert Tribut. Im Schatten scheinbarer Liberalität setzen Kälte und Gewalt Ella zu. Während sie mal in Krankheit flieht und mal trotzig aufbegehrt, versucht Thomas sich zu fügen, doch nur schwer erträgt er die Erniedrigungen und flüchtet in die unglückliche Liebe zu Marie.
Julia Franck zeichnet das Bild einer Epoche, die die Frage nach Aufrichtigkeit neu stellt. Sie erzählt von großer Liebe ohne Rückhalt und einer Utopie mit tragischem Ausgang – eine Familiengeschichte, die zum Gesellschaftsroman wird.

Robert Gerwarth, “Reinhard Heydrich. Biographie” (Siedler)
Kurzbeschreibung von amazon.de:
Die erste große Biographie zu Reinhard Heydrich
Reinhard Heydrich (1904–1942) war einer der mächtigsten Männer des »Dritten Reichs«: Als Leiter des Reichssicherheitshauptamts und engster Mitarbeiter Heinrich Himmlers lenkte er den Terrorapparat der Nationalsozialisten. Robert Gerwarth folgt in seiner Biographie dem steilen Aufstieg Heydrichs und beleuchtet dessen Rolle im NS-Regime sowie die Stilisierung zum Märtyrer nach seinem Tod durch ein Attentat in Prag.
Bis zu seinem gewaltsamen Tod im Sommer 1942 hatte Reinhard Heydrich unter den Nationalsozialisten eine beispiellose Karriere gemacht. Als Leiter des Reichssicherheitshauptamts, stellvertretender Reichsprotektor von Böhmen und Mähren sowie Organisator der »Endlösung der Judenfrage« war er eine der Schlüsselfiguren der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik und einer der am meisten gefürchteten Männer des »Dritten Reichs«.
Auf der Basis neuer Quellen schildert Robert Gerwarth das Leben Heydrichs und analysiert dessen Aufstieg im nationalsozialistischen Terrorstaat. Er zeichnet ein Bild jenseits der Klischees des unideologischen Karrieristen und bietet zugleich neue Einblicke in die Geschichte des »Dritten Reichs« – in den Aufstieg der SS und die Entstehung des nationalsozialistischen Polizeistaats, in die deutsche Besatzungspolitik und die Organisation des Holocaust.

Neil MacGregor –  ”Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten” (C.H.Beck)
Kurzbeschreibung (Auszug) von amazon.de:
Was uns eine steinerne Säule über einen großen indischen Herrscher erzählen kann, der seinem Volk Toleranz predigt, was spanische Dukaten uns über die Anfänge der globalen Währung verraten, oder was ein viktorianisches Teeservice uns über die Macht des Britischen Empires offenbart – Neil MacGregor beschreibt all diese Objekte nicht einfach nur, sondern erschließt uns durch ihre Betrachtung immer auch ein Stück Weltgeschichte. Wer den hier versammelten Dingen – vom afrikanischen Faustkeil bis zur Solarlampe Made in China – auf diese Weise begegnet, sieht die Geschichte als ein großes Kaleidoskop – kreisend, vielfältig verbunden, unentwegt voller Überraschungen. Ein intellektuelles und ästhetisches Vergnügen von der ersten bis zur letzten Seite und eines der außergewöhnlichsten historischen Bücher der letzten Jahre.

Hanns-Josef Ortheil – “Liebesnähe” (Luchterhand)
Kurzbeschreibung von amazon.de:
An einem Vormittag trifft ein Mann mittleren Alters in der abgeschiedenen, aber luxuriösen Hotelanlage im Alpenvorland ein. Die pure Idylle und kreative Ruhe vor sich. Doch zwischen ihm und einer jungen Frau entsteht eine überraschende Spannung. Versteckte und offene Botschaften werden zwischen den beiden ausgetauscht, sie verstricken sich in ein raffiniertes und labyrinthisches Spiel ihrer Wünsche und Hoffnungen und wissen doch nicht, ob es echte Nähe ist.

Ngũgĩ wa Thiong’o – “Herr der Krähen” (A1 Verlag)
Kurzbeschreibung (Auszug) von amazon.de:
Ausgangspunkt dieses geistreichen satirischen Romans ist das gigantische Bauvorhaben Marching to Heaven , ein moderner Turmbau zu Babel, das dem despotischen Herrscher der fiktiven Freien Republik Aburiria Weltgeltung verschaffen und ein monumentales Denkmal setzen soll.
“Herr der Krähen” ist eine lebendige, ausdrucksstarke Satire über den Prototyp des afrikanischen Despoten, die mit tiefgründigem Humor die Lebensbedingungen in einer zunehmend globalisierten Welt thematisiert. Ngugi wa Thiong o gelingt mit diesem Roman eine umfassende Parabel auf die sozialen, politischen und kulturellen Verhältnisse auf dem afrikanischen Kontinent und dessen Beziehung zum Westen.

Quelle: http://dasblauesofa.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,8402877,00.html?dr=1

Ich wünsche allen Freunden der Literatur ein gutes Durchhaltevermögen bis zu dieser späten Stunde.

30. Oktober 2011

Theresa Révay – Der Himmel über den Linden

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Der Himmel über den Linden
Theresa Révay
OT: Tous les rêves du monde
Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN-13: 978-3442472956

Paris, Berlin, New York, 1945 – 1955. Xenia Ossolin musste ihrer Tochter Natascha, nachdem sie die Tochter und ihre beiden Pflegekinder aus dem Süden Frankreichs, wohin sie sie in Sicherheit vor den deutschen Besatzern brachte, wieder nach Paris geholt hatte, die Wahrheit sagen. Xenias Mann hatte sich blenden lassen von den Nazis und einträgliche Geschäfte mit ihnen gemacht. Aus Angst vor Verfolgung durch die Behörden, aber auch aus der Erkenntnis heraus, dass seine Frau ihn niemals lieben wird, hatte er sich das Leben genommen. Das musste sie Natascha so schonend wie möglich erklären, aber sie musste ihr auch endlich sagen, dass Gabriel nicht ihr leiblicher Vater war, sondern der deutsche Fotograf Max von Passau.

In diesem Roman erzählt Theresa Révay die Geschichte von Xenia und Max weiter, die Handlung schließt direkt an die des Vorgängerromans an. Die lobenden Worte, die ich schon zu „Die weißen Lichter von Paris“ fand, kann ich auch für diese Fortsetzung nur wiederholen. Die Handlung ist im Berlin und Paris der Nachkriegszeit angesiedelt und der Autorin gelang es ausgezeichnet, dem Leser ein Stimmungs- und Zeitbild dieser harten und schwierigen Zeit zu zeichnen. Umbrüche und Aufbrüche waren nicht nur ein Kennzeichen dieser Epoche, sie waren auch im Leben und den Charakteren der Protagonisten zu finden, als besonderes Beispiel sei hier nur der Neffe von Max, genannt. Der historische Hintergrund war auch in diesem Roman nicht nur pure Kulisse. Die Personen waren mit ihrem Tun und Lassen ins politische und gesellschaftliche Geschehen fest integriert, die entscheidenden historischen Ereignisse waren gekonnt eingearbeitet und die Autorin konnte dem hohen Standard aus dem 1. Teil mühelos wieder gerecht werden. Eine große Stärke der Autorin ist ihre wertungsfreie Erzählweise. Auch wenn sie ihre Protagonisten in die falsche Richtung laufen lässt, erhebt sie nie den moralischen Zeigefinger, sondern zeigt logisch und konsequent die Folgen ihres Handelns auf. Das macht sie besonders menschlich und man kann sich als Leser gut in deren Denkweise einfühlen. Die Personen entstammen den verschiedensten Schichten, sind allesamt sehr gut charakterisiert und bereichern die Handlung durch die unterschiedlichen Lebens- und Sichtweisen.

Mein Fazit: „Der Himmel über den Linden“ ist die gelungene Fortsetzung von „Die weißen Lichter von Paris“. Nur ungern trennte ich mich von Xenia, Max, Natascha, Lilli und Felix. Auch dieses Buch brachte mir sehr schöne Lesestunden mit vielen Einblicken in die jüngere Geschichte. Ich empfehle beide Bücher sehr gern weiter.

Über den Autor (Quelle: amazon.de)
Theresa Révay, 1965 in Paris geboren und aufgewachsen, studierte französische Literatur an der Sorbonne. Sie veröffentlichte ihren ersten Roman mit Anfang zwanzig. Danach arbeitete sie viele Jahre als Übersetzerin und Gutachterin für verschiedene französische Verlage. „Die weißen Lichter von Paris“ ist ihr dritter Roman in deutscher Übersetzung. Momentan schreibt Theresa Révay an einer Fortsetzung.

18. August 2011

Biografien-Challenge

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In Krümels-Bücherwelt startet die

Biographien Challenge

 

vom 1. Oktober 2011 bis 30. September 2012

Es sind zu lesen 6 Biographien aus 9 Themen:

• Literatur
• bildene Kunst und Musik
• Religion und Philosophie
• Naturwissenschaft, Technik und Medizin
• Politik und Wirtschaft
• besondere Leistung oder besonderes Schicksal ( z. B. Sport oder Krankheit)
• Biographie einer Institution, Landes, Stadt, Fluss u.a.
• Romanbiographie
• Autobiographie

Die Teilnehmer melden sich bitte im Krümel-Forum im entsprechenden Forum an (das geht auch als Gast). Dort kann man im einem persönlichen Ordner eine Bücherliste erstellen, oder aber man liest einfach drauf los. Die Liste darf selbstverständlich auch geändert werden.

Zu den 6 Biographien muss jeweils eine Buchbesprechung in dem entsprechenden Forum eingestellt werden.

Für den Gewinner gibt es einen Gutschein von Amazon über 20 Euro. Wobei der Gewinner nicht gleichzusetzen ist mit dem Schnellsten, der ganz schnell mal 6 Biographien gelesen hat, sondern hier erwartet man Engagement und Diskussionsfreude, eben eine Bereicherung für die Challenge. Der Gewinner wird von einer unabhängigen Jurie gewählt.

 

 

22. November 2010

Buch der Woche (46. KW)

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Am vergangenen Dienstag stellte der mdr figaro Peter Handkes neuen Roman “Immer noch Sturm” als Buch der Woche vor.

Amazon schreibt dazu:

Kurzbeschreibung

Das Jaunfeld, im Süden Österreichs, in Kärnten: Dort versammeln sich um ein »Ich« (oder steht es eher am Rande?) dessen Vorfahren: die Großeltern und deren Kinder, unter ihnen die eigene Mutter. Sie erscheinen ihm, da sie ihn bis in die Träume begleiten, in einer Vielzahl von Szenenfolgen, in denen sich die unterschiedlichsten Spiel- und Redeformen abwechseln . ein Panorama, das weit über alle literarischen Genres hinausreicht und sie sich zugleich anverwandelt. Gestaltet Peter Handke eine beispielhafte Familientragödie in Szenen? (Immerhin sterben zwei der Brüder in den vierziger Jahren.) Erzählt er anhand einzelner Stationen das Epos eines Volkes, der Slowenen? (Von ihnen ging der einzige bewaffnete Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime innerhalb dessen ursprünglicher Grenzen aus.) Entwirft er das Geschichtsdrama der ewigen Verlierer (die einmal die Historie auf ihrer Seite wähnten und doch nichts erreichten)? Oder wendet er sich, erzählend-dramatisch, zurück zur eigenen Biographie, deren Voraussetzungen und Folgen?
In diesem Buch von Peter Handke durchdringen sich Prosa und Drama, Theatralisches und Poetisches, Geschichtliches und Persönliches, und so wird am Ende doch fraglich, ob der überlebende Bruder der Mutter wirklich das letzte Wort hat: “Es herrscht weiterhin Sturm. Andauernder Sturm. Immer noch Sturm. Ja, wir haben das Unrecht begangen – das Unrecht, hier, gerade hier, geboren zu sein.”

Über den Autor

Peter Handke, 1942 in Griffen (Kärnten) geboren, lebt heute in Paris. Sein erster Roman, »Die Hornissen«, erschien 1966 im Suhrkamp Verlag.

Im suhrkamp taschenbuch erscheinen im August 2007 Handkes Romane »Mein Jahr in der Niemandsbucht« und »Gestern unterwegs«.

3. Juni 2010

Buch der Woche (22. KW)

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Am Dienstag wurde vom mdr figaro ein Buch als Wochentipp vorgestellt, dass sich bereits seit dem Wochenende bei mir wohl fühlt. Das Buch der Woche ist: „Letzte Nacht in Twisted River“ von John Irving. Ich bin sehr gespannt auf das Buch. Die älteren Werke Irvings haben mich bisher überzeugt. Nun bin ich schon neugierig auf die Geschichten, die in diesem Buch auf mich warten. Gibt es wieder eine Reihe skurrilen Figuren, kommt wieder ein Bär, Irvings Lieblingstier, darin vor?

Amazon schreibt dazu:

Letzte Nacht in Twisted River
John Irving

Kurzbeschreibung

Von der Sehnsucht und der Flüchtigkeit des Glücks. Die Odyssee eines Kochs und seines Sohns durch New Hampshire und halb Amerika, ausgelöst durch eine tragische Verwechslung. Die Geschichte einer großen Liebe und vieler kleiner.

Über den Autor

John Irving wurde 1942 in Exeter in New Hampshire geboren. Als Berufsziele gab er schon sehr früh an: Ringen und Romane schreiben. Irving lebt und schreibt heute abwechselnd in New England und Kanada.

29. Januar 2010

Die Vorleser – Bücherliste 05.02.2010

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Am Freitag, 05. Februar 2010, ab 23.00 Uhr sind die „Vorleser“ wieder im ZDF zu sehen. Als Gast wird der Schauspieler, Produzent, Drehbuchautor und Kinoregisseur Detlev Buck erwartet.

Hier nun die Bücherliste aus dem Vorleser-Newsletter, den ich heute in meinem Postfach hatte.

Helene Hegemann
Axolotl Roadkill
Broschierte Ausgabe, 208 Seiten
Ullstein Verlag, 2010
ISBN: 3550087926
14,95 Euro

Benjamin Stein
Die Leinwand
Gebundene Ausgabe, 416 Seiten
Verlag C.H. Beck, 2010
ISBN: 3406598412
19,95 Euro

Zhu Xiao-Mei
Von Mao zu Bach
Aus dem Französischen von Anna Kamp
Gebundene Ausgabe, 288 Seiten
Antje Kunstmann Verlag, 2009
ISBN: 3888975573
19,90 Euro

Nadeem Aslam
Das Haus der fünf Sinne
Aus dem Englischen von Bernhard Robben
Gebundene Ausgabe, 459 Seiten
Rowohlt Verlag, Reinbek, 2010
ISBN: 3498000772
19,95 Euro

Thomas Bernhard – Siegfried Unseld
Der Briefwechsel
Herausgegeben von Raimund Fellinger, Martin Huber und Julia Ketterer
Gebundene Ausgabe, 800 Seiten
Suhrkamp Verlag, 2009
ISBN: 3518419706
39,80 Euro

Peter Knorr, Oliver Maria Schmitt, Martin Sonneborn, Mark-Stefan Tietze (Hrsg.)
Titanic – das endgültige Satirebuch
Das Erstbeste aus 30 Jahren
Gebundene Ausgabe, 400 Seiten
Rowohlt Berlin Verlag, 2009
ISBN: 3871346527
25,00 Euro

Linus Reichlin
Der Assistent der Sterne
Gebundene Ausgabe, 320 Seiten
Galiani Berlin bei Kiepenheuer & Witsch; 2009
ISBN: 3869710039
19,95 Euro

Gregor Weber
Kochen ist Krieg
Gebundene Ausgabe, 288 Seiten
Piper Verlag, 2009
ISBN: 3492052932
19,95 Euro

Lyrikstimmen
Die Bibliothek der Poeten
9 CDs, 638 Minuten Spielzeit.
der Hörverlag, 2009
ISBN: 3867173389
49,95 Euro

28. Januar 2010

Buch der Woche (4. KW)

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Als aktuellen Buchtipp stellt der mdr figaro in dieser Woche “Das war ich nicht” von Kristof Magnusson vor. Es hört sich sehr interessant und nicht alltäglich an.

Das war ich nicht – Kristof Magnusson

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten

Verlag: Kunstmann

ISBN-13: 978-3888975820

Amazon schreibt dazu:

Kurzbeschreibung

»Bestimmt gibt es auch eine Zeit für das Privatleben. Frau. Kind. Später. Ich war erst 31. Zwischen dreißig und vierzig muss man brennen.« Ein junger Banker, auf dem Sprung zur großen Karriere. Eine Literaturübersetzerin, auf der Flucht vor dem schön eingerichteten Leben mit Weinklimaschrank und Salzmühle mit Peugeotmahlwerk. Ein international gefeierter Schriftsteller mit Schreibblockade und Altersangst. Drei Menschen, die sich unversehens in abenteuerlicher Abhängigkeit befinden. Wie konnte es dazu kommen? Eine Bank, ein Leben ist schnell ruiniert. Das ist das Erschreckende, aber auch das Komische an diesem Roman, der mit großer Leichtigkeit von unheimlichen Zeiten erzählt.

Über den Autor

Kristof Magnusson, geboren 1976 in Hamburg, machte eine Ausbildung zum Kirchenmusiker, arbeitete in der Obdachlosenhilfe in New York, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Lebt als Autor und Übersetzer aus dem Isländischen in Berlin. Seine Komödie »Männerhort« lief an über 30 Theatern im In- und Ausland, unter anderem in Berlin mit Christoph Maria Herbst und Bastian Pastewka. Sein Debütroman »Zuhause« (Kunstmann 2005) wurde 2006 mit dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet.

3. Dezember 2009

west.art – Bücher

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Ich freue mich schon auf die nächste Sendung von west.art – Bücher mit Christine Westermann und Werner Köhler, die am 15. Dezember 2009 um 22:30 Uhr im WDR ausgestrahlt wird. Als Gäste werden Fritzi Haberland und Christian Brückner erwartet. Und hier nun die Liste der Bücher, die in der Sendung vorgestellt werden:

Stadt der Verlierer – Daniel Depp

Erbarmen – Jussi Adler-Olsen

Der Glasmondmann – Jane Anne Philipps

Gesammelte Erzählungen – F. Scott Fitzgerald

Laufen – Jean Echenoz

Atlas der abgelegenen Inseln – Judith Schalansky

28. September 2009

Lesen! Das Buch der Woche (22)

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In dieser Woche empfiehlt Elke Heidenreich auf Litcolony das Buch Die Ängstlichen von Peter Henning. Ob es etwas für mich ist? Kann gut sein.

Kurzbeschreibung (www.amazon.de)
Mit »Die Ängstlichen« legt Peter Henning seinen großen Roman vor: Die Chronik einer musterhaften Familie ist eine aberwitzige, rabenschwarze menschliche Komödie, ein Mosaik aus kleinen und großen Schrecken, Glück und Hoffnung. Über Taunus und Rhön gehen sintflutartige Regenfälle nieder. Sie sind Vorboten eines Orkans, der die Familie Jansen mit aller Zerstörungskraft trifft: Weil Johanna Jansen, die 78-jährige Patriarchin, in ein Wohnstift ziehen will, möchte sie ihre Kinder noch einmal um sich versammeln. Doch der Lebensabend wird für sie zur Sonnenfinsternis: Plötzlich verschwindet ihr Lebensgefährte, und ihr ältester Sohn sieht sich von einer tödlichen Krankheit bedroht, während sein jüngerer Bruder aus der Psychiatrie flieht. Auch Johannas Tochter begibt sich auf eine Reise, die für sie und ihren untreuen Mann zur Tortur gerät, derweil ihr Enkel um die Liebe seines Lebens kämpft. Als die Jansens ein letztes Mal zusammenfinden, ziehen erneut dunkle Wolken auf. Es sind die Schatten des Kleinmuts und der Angst, der Geltungssucht und Lieblosigkeit – die Schatten einer Familie.

29. Oktober 2007

Mein Lesemonat April 2007

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Im April habe ich drei hervorragende Jugendbücher gelesen. Die Autorin Jana Frey versteht es, Probleme junger Leute aufzugreifen und literarisch gut zu verarbeiten.

176 Seiten Rückwärts ist kein Weg – Jana Frey

220 Seiten Die Nacht vor der Scheidung – Sandor Marai

426 Seiten Das Wahre Kreuz – Jörg Kastner

384 Seiten Zoli – Colum McCann

543 Seiten Was keiner weiß – Susan Sloan

541 Seiten China Run – David Ball

176 Seiten Höhenflug abwärts – Jana Frey

192 Seiten Sackgasse Freiheit – Jana Frey

2.658 gelesene Seiten

 

Mein Lesemonat März 2007

Einsortiert unter: Uncategorized — Karthause @ 19:23

 

Im März habe ich ein Buch abgebrochen, „Der Tonsetzer“ war nicht nach meinem Geschmack. Aber ich werde diesem Buch zu einem anderen Zeitpunkt noch eine Chance geben. Mein Monatshighlight war „Ausgebrannt“ von Andreas Eschbach. Ein Buch über das Ende der Ölförderung, das noch lange in unserer Familie für Diskussionsstoff sorgte.


512 Seiten Das Vermächtnis der Magd – Jane Harris

 

300 Seiten Federspiel – Simone Behnke

 

80 Seiten Der Tonsetzer – Rainer Cordts

 

415 Seiten Tokio – Mo Hayder

 

752 Seiten Ausgebrannt – Andreas Eschbach

 

2.059 gelesene Seiten

 

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