Karthauses Bücherwelt …

7. Juni 2012

Buch der Woche (23. KW 2012)

Einsortiert unter: Allgemeines,Empfehlungen — Karthause @ 17:39
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In dieser Woche empfiehlt der mdr figaro „Die kleine Souvenierverkäuferin“ von François Lelord.

Amazon schreibt dazu:

Kurzbeschreibung

Der Autor der millionenfach verkauften »Hector«-Bücher hat einen Roman über das Land geschrieben, das seit Jahren beinahe seine zweite Heimat ist: Vietnam. Und über das Thema, das ihm am meisten am Herzen liegt: die Liebe. Vietnam in den 90er-Jahren: Julien, ein junger Arzt aus Paris, beginnt gerade, das Land und seine Menschen ein wenig zu verstehen, da fordert ein rätselhaftes Virus plötzlich Todesopfer. Er macht sich mit seiner englischen Kollegin Clea unter einem Vorwand in die entlegene Bergregion auf, aus der das Fieber zu kommen scheint. Dort hoffen die beiden dem Ursprung des Erregers auf die Spur zu kommen. Aber kann man den Ausbruch einer Epidemie in einem so armen, von den Nachwirkungen des Krieges gezeichneten Land überhaupt verhindern? Zumal die Behörden alles tun, um die Existenz einer solchen Krankheit zu vertuschen. Kaum ist Julien fort, da wird in Hanoi eine kleine Souvenirverkäuferin, die er gelegentlich am Seeufer traf, verhaftet. Der Staat sieht den Kontakt von Einheimischen zu Ausländern nicht gern. Eine Katastrophe, denn ihre Familie braucht das Geld, das die junge Frau in ihr Dorf schickt. Und wie soll Julien sie nach seiner Rückkehr wiederfinden? Zumal die schöne junge Vietnamesin ihm nicht aus dem Kopf geht …

Über den Autor

François Lelord, geboren 1953, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloss jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er lebt in Paris und Hanoi, wo er Psychiater an der französischen Klinik ist.

10. November 2009

François Lelord – Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens

Einsortiert unter: 2009,Belletristik — Karthause @ 20:25
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Hector & Hector
und die Geheimnisse des Lebens
François Lelord
Gebundene Ausgabe: 222 Seiten
Verlag: Piper
ISBN-13: 978-3492051675

Seit Jahren kenne ich Hector schon, Hector sen., er philosophierte über die Liebe, die Zeit und das Glück und bescherte mir damit sehr schöne Lesestunden. Jetzt gibt es Hector im Doppelpack, Hector sen. und Petit Hector und auch Clara ist dazu gekommen als Ehefrau und Mutter. In diesem Buch sollten wir nun die Welt des kleinen Hectors, die ist schließlich sehr kompliziert, und seine Sicht darauf kennen lernen. Wie sein Vater hat er ein Notizbuch und entdeckt die Welt auf seine eigene Weise.

Auf dieses Buch hatte ich mich gefreut, ja, ich bin bekennender Hector-Leser und -Liebhaber. Aber von der ersten Seite an, war ich irritiert über die Art des Petit Hector. Er sprach zwar Fragen an, die ein Kind schon bewegen können, das Kind in mir konnte er nicht erreichen. Mir kam er viel zu altklug, neunmalschlau und besserwisserisch vor. Die vorherigen Bücher des Autors waren mit Witz und Charme geschrieben, beides vermisste ich hier, ich war einfach nur genervt von der hier offenbarten Naivität. Dabei kann ich nicht einmal eine Aussage über das wirkliche Alter des Jungen machen, ein Schulkind, mehr erschloss sich mir nicht. Allerdings habe ich das Buch ab Seite 100 auch nur noch diagonal gelesen.

Über den Autor (Quelle: Amazon.de)

François Lelord, geboren 1953 in Paris, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloss 1996 jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er ist viel auf Reisen, besonders gerne in Asien, und lebt nach einem Jahr in Kalifornien heute in Paris und Hanoi, wo er seit 2004 Psychiater an der französischen Klinik ist. Seine Bücher »Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück«, »Hector und die Geheimnisse der Liebe« und »Hector und die Entdeckung der Zeit« wurden internationale Erfolge.

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