Karthauses Bücherwelt …

21. März 2011

Buch der Woche (11. KW 2011)

Einsortiert unter: Allgemeines,Empfehlungen — Karthause @ 17:17
Tags: , , , , , ,

In dieser Woche empfiehlt der mdr figaro Orhan Pamuk’s “Cevdet und seine Söhne”

Amazon schreibt dazu:

Kurzbeschreibung

Istanbul im Jahr 1905: Cevdet fährt mit der Kutsche kreuz und quer durch die Stadt und wird mit verschiedenen Konfessionen, Nationalitäten, Weltanschauungen und sozialen Verhältnissen konfrontiert. Er versucht, sich über seine Identität und über seine Zukunft klar zu werden. Dreißig Jahre später stehen Cevdets drei Kinder im Mittelpunkt, für die sich alles verändert hat: die Zeitrechnung, die Kleidung, die Schrift, die Gesellschaft, das ganze politische System. Eindringlich und stimmungsvoll schildert Pamuk in seinem großen Familienepos Aufstieg und Fall einer Dynastie. Sein Roman führt durch drei Generationen einer Familie und zeichnet zugleich den Weg der Türkei in die Moderne.

Über den Autor

Orhan Pamuk, geb. 1952 in Istanbul, studierte Architektur und Journalismus und lebte mehrere Jahre in New York. Für seine Romane erhielt er 1990 den Independent Foreign Fiction Award, 1991 den Prix de la découverte européenne, 2003 der International IMPAC Dublin Literary Award, 2005 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und in demselben Jahr den Ricarda-Huch-Preis, 2006 den Nobelpreis für Literatur und 2007 die Ehrendoktorwürde der FU Berlin als ‘Ausnahmeerscheinung der Weltliteratur’.

29. August 2010

Buch der Woche (34. KW)

Einsortiert unter: Allgemeines,Empfehlungen — Karthause @ 16:20
Tags: , , , ,

“Grimms Wörter. Eine Liebeserklärung” von Günter Grass wurde als Buch der Woche beim mdr figaro vorgestellt. Eigentlich habe ich ja zu Grass ein recht eigentümliches (Lese-)Verhältnis. Auf eine Art fühle ich mich durch seine Bücher angezogen und beim Lesen bin ich dann oft am Hadern, aber nur um danach zu sagen, das es schon ein Erlebnis war, ein Buch von Grass gelesen zu haben. So bin ich wieder einmal unentschlossen, soll ich oder soll ich nicht.

Amazon schreibt dazu:

Kurzbeschreibung

Die Brüder Grimm erhalten im Jahr 1838 einen ehrenvollen Auftrag: Ein Wörterbuch der deutschen Sprache sollen sie erstellen. Voller Eifer machen sie sich ans Werk. Aberwitz, Angesicht, Atemkraft fleißig sammeln sie Wörter und Zitate, in wenigen Jahren sollte es zu schaffen sein. Barfuß, Bettelbrief, Biermörder sie erforschen Herkommen und Verwendung, sie verzetteln sich gründlich. Capriolen, Comödie, Creatur am Ende ihres Lebens haben Jacob und Wilhelm Grimm nur wenige Buchstaben bewältigt.
Günter Grass erzählt das Leben der Brüder Grimm auf einzigartige Weise als Liebeserklärung an die deutsche Sprache und die Wörter, aus denen sie gefügt ist. Er schreibt über die Lebensstationen der Märchen-Brüder, über ihre uferlose Aufgabe und die Zeitgenossen an ihrer Seite: Familie und Verleger, Freunde, Verehrer und Verächter.
Spielerisch-virtuos spürt Grimms Wörter dem Reichtum der deutschen Sprache nach und durchstreift die deutsche Geschichte seit der Fürstenherrschaft und den ersten Gehversuchen der Demokratie. Von der Vergangenheit mit ihren politischen Kämpfen und ganz alltäglichen Sorgen schlägt Günter Grass manche Brücke in seine eigene Zeit.

Über den Autor

Günter Grass wurde am 16. Oktober 1927 in Danzig geboren, absolvierte nach der Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft eine Steinmetzlehre, studierte dann Grafik und Bildhauerei in Düsseldorf und Berlin. 1956 erschien der erste Gedichtband mit Zeichnungen, 1959 der erste Roman ‘Die Blechtrommel’. 1965 erhielt der Autor den Georg-Büchner-Preis, 1994 den Karel-Capek-Preis. 1999 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen und 2009 wurde er zum Ehrenpräsidenten des P.E.N. ernannt. Grass lebt in der Nähe von Lübeck.

25. März 2010

Buch der Woche (12. KW)

Einsortiert unter: Empfehlungen — Karthause @ 16:50
Tags: , , , ,

„Gnade“ von Toni Morrison ist das aktuelle Buch der Woche des mdr figaro. Ich habe schon viel zu lange „Menschenkind“ von der Autorin auf meinem SuB. Das sollte ich umgehend ändern. Denn erst dann kann ich mich diesem Buch widmen. Bis dahin muss es auf er Wunschliste verweilen.

Amazon sagt dazu:

Kurzbeschreibung

MILTON, DELAWARE, 1682 Der Pflanzer Vaark nimmt gegen seine Überzeugung aus Mitleid ein junges Sklavenmädchen in Zahlung, doch bald stirbt er, und das Mädchen bleibt mit drei anderen Frauen, die das Schicksal dort zusammengeweht hat, allein auf seiner Farm zurück. Zusammen kämpfen sie gegen die Wildnis – die der harschen Natur um sie herum und die in ihnen selbst …« Die Markenzeichen von Morrisons Romanen – die auf den Kopf gestellte Geschichte, das schreckliche Opfer, die verdrehte Liebe, die Volksweisheiten, die Geister und ein biblisch blutiger, herzzerreißender Plot – machen dieses Buch so unwiderstehlich wie seinen Geschwisterband ‹ Menschenkind ›.» The Village Voice

Über die Autorin (Quelle: Wikipedia)

Toni Morrison (eigentlich Chloe Anthony Wofford; * 18. Februar 1931 in Lorain, Ohio) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen der afroamerikanischen Literatur und erhielt 1993 den Literaturnobelpreis für ihr Gesamtwerk.

16. Januar 2010

Buch der Woche (2. KW)

Der Mitteldeutsche Rundfunk stellt wöchentlich ein Buch vor, dass die besondere Aufmerksam des Publikums verdient. In dieser Woche ist dies “Lied vom Hunger” von Jean-Marie Gustave Le Clézio.

Jean-Marie Gustave Le Clézio: Lied vom Hunger
Roman, übersetzt von Uli Wittmann
217 Seiten
Kiepenheuer & Witsch
ISBN 978-3462041361

Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon.de)

Der neue Roman des aktuellen Literatur-Nobelpreisträgers – eines seiner schönsten Frauenporträts (Le Monde).

Hunger ist die Grundmelodie ihres Lebens. Ethel lernt ihn während des Zweiten Weltkriegs kennen, aber nicht nur den Hunger nach Brot, sondern auch den nach Glück, nach Gerechtigkeit und Wahrheit. J.M.G. Le Clézio erzählt in diesem ungewöhnlichen Roman von einer jungen Frau, die in Zeiten des Hungers zur Heldin wird. Ethel Brun wächst zwischen den beiden Weltkriegen in Paris auf. Mittelpunkt der Familie Brun, die von der Insel Mauritius stammt, ist Ethels Vater Alexandre, ein schwadronierender Schönling. Er lebt großspurig von seinem Erbe und schwafelt von der Vergangenheit. Die Gegenwart wird zunehmend bestimmt von nationalistischen und antisemitischen Tönen in Frankreich. Ethel leidet vor allem unter der unglücklichen Ehe der Eltern und dem ständigen Streit um Geld, denn Alexandre hat sein Vermögen verschleudert. Den drohenden Bankrott versucht er mit dem Geld, das Ethel von einem Onkel geerbt hat, abzuwenden. Vergeblich. Ethel, kaum zwanzig Jahre alt, erkennt, dass sie die Verantwortung für die Familie übernehmen muss. Couragiert kümmert sie sich um die zerrütteten Finanzen und flieht mit den hilflosen Eltern in den Süden Frankreichs, nachdem die Deutschen Paris besetzt haben. In Nizza muss sie bittere Jahre des Hungers und der Demütigung durchstehen. Von ihren Eltern hat sie sich innerlich gelöst. Sie heiratet und wird nach Kanada auswandern, in eine Welt ohne Antisemitismus, ohne Kriege, ohne Hunger. Völlig unpathetisch, in einer klaren, poetischen Sprache entwirft Le Clézio das Bild einer dramatischen Zeit und einer unerschrockenen jungen Frau. In Frankreich wochenlang auf den Bestsellerlisten: 350.000 verkaufte Exemplare

Über den Autor (Quelle: Amazon.de)

Jean-Marie Gustave Le Clézio wurde 1940 in Nizza geboren und studierte in Frankreich und England Literatur. Er veröffentlichte über dreißig Bücher – Romane, Erzählungen und Essays. Der promovierte Literaturwissenschaftler zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen französischen Schriftstellern. 2008 wurde Jean-Marie Gustave Le Clézio der Nobelpreis für Literatur verliehen.

Theme: Rubric. Bloggen Sie auf WordPress.com.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 35 Followern an