Karthauses Bücherwelt …

23. Mai 2013

Dirk Müller – Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld

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Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld

Müller, Dirk

Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Droemer
ISBN-13: 978-3426276051

Kurzbeschreibung (Quelle: amazon.de)

Dirk Müller – »Mr. Dax«, Bestsellerautor, Deutschlands populärster Wirtschaftserklärer – schildert den zweiten Akt des Währungs- und Wirtschaftsdramas, das seinen Schauplatz längst von den USA nach Europa verlagert hat. Er rekapituliert die fundamentalen Fehlentscheidungen bei der Konstruktion des Euro, zeigt auf, welche Triebkräfte am Werk waren, wer Profit daraus zog und wer heute ein massives Interesse am Zerfall eines starken europäischen Währungs- und Wirtschaftsraumes hat. Denn die aktuelle Krise ist nicht nur das Ergebnis maßloser Staatsschulden, sie ist auch Ausdruck eines amerikanisch-europäischen Wirtschaftskrieges, der hinter den Kulissen tobt. Müller zeigt, welche Möglichkeiten Europa und Deutschland offenstehen, er benennt Chancen und Gefahren.

Über den Autor (Quelle: amazon.de)

Dirk Müller wird oft als “das Gesicht der Börse” bezeichnet. Nach dem Abitur und einer Bankausbildung begann 1992 seine Karriere an der Frankfurter Börse. Zunächst arbeitete er als Rentenhändler für verschiedene Unternehmen, bevor er 1998 amtlich vereidigter Kursmaklerstellvertreter und später Skontroführer wurde. Sein Wissen und seine Erfahrung werden allseits geschätzt; er ist ein gefragter Experte bei der Presse und im Fernsehen.
Meine Meinung
Wir leben in bewegten Zeiten, politisch und ökonomisch. Längst ist aus einem Miteinander der europäischen Staaten ein Gegeneinander geworden, weltweit gesehen, ist es wohl nicht vermessen, von einem Wirtschaftskrieg zu sprechen. Dabei wird Otto Normalbürger oft für dumm verkauft oder auch bewusst dumm gehalten. Nach “Crashkurs“ und “Cashkurs“ liegt mit “Showdown“ nun das dritte Sachbuch vor, in dem Dirk Müller die interessierte Leserschaft ein wenig hinter die Kulissen der Wirtschafts- und Politbühne schauen lässt.Dirk Müller macht deutlich, dass nicht ausschließlich die immensen Staatschulden ursächlich für die gegenwärtige Misere sind. Wieder einmal geht es um die Aufteilung von Rohstoffressourcen. In Europa gibt es keine unerschlossenen mehr? Und Griechenland hat schon gar keine? Weit gefehlt. Griechenland hat so große Erdöl/-gasvorkommen, dass es damit ganz Europa versorgen könnte. Dass es von der Förderung bis zur Tilgung der Staatsschulden nur ein kleiner Schritt ist, sollte dann auch jedem relativ schnell klar werden. Warum sollen sich die angeschlagenen Staaten zu Tode sparen, indem ihnen ein Sparprogramm nach dem anderen auferlegt wird. Warum wird nicht eher die Konjunktur angekurbelt? Warum wurde der us-amerikanisch geprägte IWF gegen das Anraten namhafter Fachleute zu Bewältigung der europäischen Schuldenkrise herangezogen? Warum hat man nicht auf eigene Kräfte vertraut? Was würde ein Austritt aus dem EURO für die Bürger der schuldengeschüttelten Staaten für Folgen haben? Was würde sich für uns beim Austreten Deutschlands aus der europäischen Währung ergeben? Ein wenig Licht in den Fragendschungel bringt schon das Nachdenken über die Frage „Wem nutzt es?“ Ohne die Antwort darauf vorweg nehmen zu wollen, dem Europäer nutzt die gegenwärtige Situation keinesfalls. Aber auch Dirk Müller hat keine ultimative Lösung des europäischen Problems parat. Er zeigt lediglich Möglichkeiten für Wege aus der Krise auf.Dieses Buch finde ich durchaus wichtig und gelungen, obwohl mir zwei Punkte nicht so gefielen. Zum einen nennt Müller nicht konsequent seine Informationsquellen. Mag sein er will sie in der Öffentlichkeit nicht bloßstellen, aber am Ende des Sachbuches hätte ich mir ein ausführliches Quellenverzeichnis gewünscht, ohne dass klar werden muss, wer genau zu welchem Thema Auskunft gab. Andererseits haderte ich beim Lesen ein wenig mit dem Sprachstil des Autors. Dieser war mir stellenweise ein wenig zu salopp. An manchen Stellen kam beim Lesen bei mir so eine Art Stammtischatmosphäre auf, die das Buch und das Thema einfach nicht verdient haben. Zwar soll dieses Sachbuch durchaus allgemeinverständlich sein, hier war es ein wenig zu launig.”Showdown“ ist ein hochinteressantes Sachbuch über die aktuellen Probleme der EURO-Zone. Dirk Müller zeigt verschiedene Möglichkeiten und deren Folgen für eine Krisenbewältigung auf. Dabei ist das Buch leicht verständlich geschrieben und auch Laien werden nicht vom üblichen Fachchinesisch überrollt. Klar ist, es muss etwas geschehen. Wie Dirk Müller schreibt, wir bewegen uns konsequent in Richtung eines Sumpfes, noch können wir uns entscheiden, ob wir ihn rechts oder links (ohne politische Wertung) umgehen wollen. Aber geradeaus, wie bisher, ist die eindeutig schlechteste aller Möglichkeiten.

Den Politikern möchte ich zurufen ‘Bewegt Euch!’, auf jeden Fall ist die Lektüre dieses Buches ein Weckruf, der nicht ungehört verklingen sollte. Aus dem Grund wünsche ich diesem aufklärenden Sachbuch viel Erfolg und viele Leser.

25. November 2012

Gottfried Heller – Der einfache Weg zum Wohlstand

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Der einfache Weg zum Wohlstand

Mehr verdienen, weniger riskieren und besser schlafen

Heller, Gottfried

Gebundene Ausgabe: 304 Seiten

Verlag: FinanzBuch

ISBN-13: 978-3898797016

 

Kurzbeschreibung (Quelle: amazon.de)

Mit einfachen Mitteln und Methoden ein Vermögen aufbauen. Umdenken und handeln, statt stillhalten und auf bessere Zeiten hoffen das ist das Credo von Anlageexperte Gottfried Heller. Und wer, wenn nicht der jahrzehntelange Partner der Börsenlegende Kostolany, wäre besser geeignet für Empfehlungen, was in diesen unsicheren Zeiten in Sachen Geld und Vermögen das Beste ist. Sicher ist: Ohne wirklich guten Rat fressen Inflation, Steuern und Gebühren die Kapitalerträge auf. Was genau zu tun, zu beachten und zu bedenken ist, hat der erfolgreiche und renommierte Vermögensverwalter Gottfried Heller in diesem Buch festgehalten. Es richtet sich in erster Linie an die vielen Privatanleger, die mit ihrem mehr oder minder großen Sparvermögen weiterkommen wollen und müssen. Sein Anliegen ist es, uns davor zu bewahren, unser hart verdientes Geld durch falsches Sparverhalten aufs Spiel zu setzen oder gar zu verschenken. Jeder Anleger kann es mit einfachen Mitteln und Methoden selbst schaffen, ein stattliches Vermögen aufzubauen, so der Fondsmanager. Das Prinzip der »ruhigen Hand« so heißt seine Methode setzt auf konsequent durchdachte, langfristige Strategie statt auf hektischen Aktionismus. Heller zeigt genau, wie unterschiedlich die Anlagestrukturen je nach Risikoneigung, Alter und Lebenssituation ausfallen müssen. Dabei gibt er viele konkrete Hinweise, die einfach umgesetzt werden können, sei es vom Anleger selbst oder einem erfahrenen Berater.

Meine Meinung

Es ist ein Risiko, zu viel Risiko einzugehen, es ist aber auch ein Risiko, zu wenig Risiko einzugehen.“

Gottfried Heller ist mir durch seine Veröffentlichungen in der Wirtschaftspresse bereits seit langem kein Unbekannter mehr. Sein fundiertes Fachwissen und seine jahrzehntelange Erfahrung komprimiert er in diesem Sachbuch. Er möchte dem Privat-Anleger Tipps geben, wie er erfolgreich die Turbulenzen der Finanz-, Euro-, Schulden- und Wirtschaftskrise meistern kann und auch der Inflation nicht ausgeliefert gegenüber steht. Dabei erklärt er zunächst, wie es zu den aktuellen Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten kam. Er beleuchtet kurz aber prägnant das notwendige Basiswissen und verweist recht ausführlich über seine gemeinsame Zeit mit seinem Partner dem Börsenguru Kostolany.

Heller vertritt, ebenso wie sein ehemaliger Partner, das Prinzip Geldanlage der ruhigen Hand. Nicht der schnell erzielte Spekulationsgewinn führt seines Erachtens langfristig gesehen ans Ziel. Diese Variante lässt den Anleger nicht ruhig schlafen. Den ruhigen Schlaf gönnt er lieber den sorgfältig ausgewählten Aktien bzw. Aktienfonds. Daraus ergibt sich auch die Zielgruppe, für die dieses Sachbuch geschrieben wurde, dem Sparer, der sein Risiko möglichst klein halten möchte, oder um es anders zu sagen, diejenigen, die bislang gern in sicher geglaubte Lebensversicherungen und Staatsanleihen investierten.

Das Buch ist logisch aufgebaut, am Ende eines jeden Abschnittes, fasst er die grundlegenden Gedanken noch einmal zusammen. Gottfried Heller hat darüber hinaus eine Sprache gewählt, die es auch dem Nicht-Insider ermöglicht, die Inhalte zu verstehen und nachzuvollziehen.

Dieses Buch macht für mich den Eindruck als hätten Kostolanys Bücher eine Frischzellenkur erhalten. Wirklich Neues war für mich nicht zu finden, aber wollte der Autor vielleicht auch nur in unsicheren Zeiten auf altbewährte Anlagestrategien hinweisen? Bei seinen Tipps berücksichtigt er neben den diversen Sparformen Alter, Lebenssituation und Risikoneigung der Anleger, ein beigefügter Test rundet das Buch ab.

Dieses Buch ist keineswegs ein Fahrplan zu mehr Wohlstand, es gibt jedoch einige interessante Denkanstöße. Meiner Meinung nach muss sich jeder Anleger selbst intensiv mit der Materie befassen, das kann einem auch kein noch so gutes Sachbuch abnehmen. Es kann im besten Fall eine Hilfe sein, ein ultimatives renditegarantierendes Konzept gibt es nicht. Letzten Endes ist jeder seines eigenen Glückes Schmied und seines eigenen Geldes Hüter. Einen risikolosen Weg zu Wohlstand durch Geldanlage wird es nicht geben. Da täuscht der etwas zu werbekräftig gewählte Titel leider.

21. Mai 2012

Tanja Ratsch – Erste Hilfe für Kübelpflanzen

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Kübelpflanzen: Kosmos Soforthelfer

Die 99 schnellsten Antworten

Ratsch, Tanja

Broschiert: 128 Seiten

Verlag: Kosmos

ISBN-13: 978-3440131572

 

 

 

Erste Hilfe für Kübelpflanzen

Wie oft kommt es vor, dass man einfach eine schöne Kübelpflanze kauft, ohne zu wissen, welche Ansprüche sie hat. Sie wird dann an einem fürs Auge günstigen Platz aufgestellt und nach Bauchgefühl gegossen, gedüngt und eventuell verschnitten. Eine Weile mag das auch gut gehen, aber was, wenn es der neue Pflanze schlecht geht, sie von Schädlingen befallen ist oder einfach vor sich hin kümmert. Mit diesem Buch sollten die häufigsten Sorgen behoben werden können.

Das Buch ist in die Abschnitte

  • Basics

  • Blütenpflanzen

  • Schmucklilie und Co.

  • Fruchtpflanzen

  • Zitrus

  • Lorbeer

  • Hochstämmchen

  • Kletterpflanzen

  • Palmlilie und Co.gegliedert

In den einzelnen Kapiteln werden die Themen Worauf muss ich achten?, Was brauche ich?, Wie versorge ich die Pflanzen am besten?, Die schönsten Arten, Probleme und Schneiden erörtert. Das Sachbuch wird durch einen Serviceteil mit vielen Adressen und einem Register abgerundet. Tanja Ratsch ist eine erfahrene Gärtnerin, seit vielen Jahren leitet sie eine Kübelpflanzenversandgärtnerei unweit von Ulm. In diesem Nachschlagewerk gibt sie ihr umfangreiches Fachwissen kompetent, aber unkompliziert an den Ratsuchenden weiter. Die Autorin hat für ihr Buch eine Auswahl der gängigsten Kübelpflanzen getroffen, so kann es schon sein, dass man sein eigenes Kübelpflanzen-Sorgenkind nicht darin findet. Aber schon aufgrund des Buchumfanges habe ich kein allumfassendes Sachbuch erwartet, sondern eher eine Art Erste Hilfe und Anleitung für Einsteiger. Diesem Anspruch wird das Buch gerecht. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle noch die gelungenen Fotografien von Martin Stafler.

13. Oktober 2011

Louis Begley – Der Fall Dreyfus

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Der Fall Dreyfus
Louis Begley
Originaltitel: Why The Dreyfus Affair Matters
Gebundene Ausgabe: 247 Seiten
Verlag: Suhrkamp Verlag
ISBN-13: 978-3518420621

Kurzbeschreibung (Quelle: amazon.de)

Im September 1894 entdeckte der französische Geheimdienst eine undichte Stelle im Generalstab der Armee: Militärische Geheimnisse wurden verraten, ausgerechnet an die Deutschen. Indizien für eine Täterschaft fehlten, doch ein Verdacht genügte. Nur wenige Wochen später wurde Hauptmann Alfred Dreyfus verhaftet, des Landesverrats für schuldig befunden und zu lebenslanger Verbannung auf der Teufelsinsel verurteilt. Kaum jemand zweifelte an der Richtigkeit des Urteils: Dreyfus war Jude. Dass ein »echter« Franzose einer solchen Tat fähig wäre, schien undenkbar. Louis Begley, der in diesem Buch zum ersten Mal aus seinem reichen Wissen als Anwalt schöpft, rekonstruiert den heute fast vergessenen Fall Dreyfus: die Hintergründe und Intrigen, die kriminellen Manipulationen in höchsten Kreisen, die Spaltung der französischen Gesellschaft in »Dreyfusards« und ihre konservativen Gegner. Begley zeigt, wie Antisemitismus und Rassismus in einer vermeintlich liberalen Gesellschaft funktionieren, damals wie heute: Vorannahmen führen zur Anklage, Racial Profiling ersetzt die Suche nach der Wahrheit, Beweise werden fabriziert. Und Guantánamo liegt der Teufelsinsel näher, als man glauben mag.

Meine Meinung

Nach den Romanen von Louis Begley griff in nun zu diesem Essay. Darin stellt Louis Begley die Affäre um den wegen Landesverrat verurteilten und auf die Teufelsinsel verbannten französischen Juden Alfred Dreyfus den Vorgängen von Guantánamo gegenüber. Dabei deckt er Analogien auf, die man auf Anhieb nicht für möglich hält, trennen diese beiden Geschehnisse doch gut 100 Jahre. Aber Rechtsbeugung, Manipulation von Beweisen und weil nur sein kann, was auch sein darf ist die Wahrheitsfindung in beiden Fällen nicht vorurteilsfrei, die Folgen für die Betroffenen waren und sind jeweils unmenschliche Haftbedingungen. Begley beleuchtet die Dreyfus-Affäre wesentlich ausführlicher als das aktuelle Geschehen. Er sucht die Ursachen für Dreyfus’ Verurteilung bereits im deutsch-französischen Krieg von 1871 und analysiert den zunächst latenten, aber immer stärker werdenden Antisemitismus im Frankreich der damaligen Zeit. Louis Begley greift bei seinem Buch auf seine unfangreichen juristischen Erfahrungen und Kenntnisse zurück. Zwischen dem Schriftsteller und dem Rechtsanwalt kommt es zur fruchtbaren Symbiose. Das schlägt sich besonders in der guten Lesbarkeit und der aufgebauten Spannung dieses doch komplizierten Falles nieder. Die schier unübersichtliche Anzahl von Fakten, Beweisen und Originalzitaten werden durch den gelungenen populärwissenschaftlichen Stil leichter verdaulich. Im Vorwort seines in Buchform erschienenen Essays wird die Hoffnung deutlich, die er in die Präsidentschaft Barak Obamas setzt. Eine aktuelle Einschätzung der Lage im Lager Guantánamo durch Louis Begley würde mich schon sehr interessieren. Dieses Buch kann ich allen Politikinteressieren guten Gewissens empfehlen.

Über den Autor (Quelle: amazon.de)

Louis Begley wurde am 6. Oktober 1933 unter dem Namen Ludwik Begleiter als Sohn polnischer Juden in einer kleinen Stadt im Osten Polens (heute Ukraine) geboren. Er selbst und seine Mutter entgingen, als katholische Polen getarnt, dem Holocaust. Nach dem Ende des Krieges kam die Familie wieder zusammen. Vier Monate blieben sie in Paris, wo Vater und Sohn Englisch lernten. Im März 1947 siedelte die Familie Begleiter in die USA über und ließ sich in Flatbush/Brooklyn nieder, wo sie den Namen Begley annahm.1950 erhielt Louis Begley ein Harvard-College-Stipendium und wurde damit zum Harvard College zugelassen; 1954 legte er sein Examen in Englischer Literatur ab. Von 1956 bis 1959 studierte er an der Harvard Law School und arbeitete im Anschluss bis zum Jahr 2004 als Anwalt in der Kanzlei Debevoise & Plimpton. Ende der sechziger Jahre arbeitete er bei der französischen Niederlassung von Debevoise in Paris. 1991 legte Louis Begley seinen ersten Roman vor: Wartime Lies, (Lügen in Zeiten des Krieges), New York 1991 – Suhrkamp 1994. Er gilt als ein wichtiges Dokument der literarischen Erinnerung an den Holocaust. Louis Begley lebt in New York.

11. März 2010

Umberto Eco – Die Geschichte der Häßlichkeit

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Die Geschichte der HäßlichkeitUmberto EcoGebundene Ausgabe: 456 SeitenVerlag: Hanser BelletristikISBN-13: 978-3446209398

Fragt eine Kröte, was Schönheit ist, das wahrhaft Schöne, das to kalón. Dann wird sie antworten, das sei das Weibchen mit den schönen runden Augen, die aus dem kleinen Kopf hervorstehen, dem breiten, platten Maul, dem gelben Bauch und dem braunen Rücken. … Fragt den Teufel: Er wird euch sagen, das Schöne sind zwei Hörner, vier Pfoten mit Krallen und ein Schwanz.“ (Voltaire)

Was ist schön und was empfinden wir als hässlich? Ist Hässlichkeit einfach nur die Umkehrung der Schönheit oder lediglich deren Abwesenheit? In seinem Buch widmet Eco sich diesen Fragen. Dabei thematisiert er unter anderem das Hässliche in der Antike, Apokalypse, Tod, Hölle und Teufel, die hässliche Frau, Hexerei und Satanismus, die Hässlichkeit der Industrie, Dekadenz und Kitsch.

Anders als für die Schönheit gibt es für die das Hässliche keine klare Definition oder Regel. Auch Eco definiert sie nicht, er betrachtet sie aus kulturgeschichtlicher Sicht und zeigt dem Leser und Betrachter die unterschiedlichen Sichtweisen in den einzelnen Epochen. Denn eines ist die Hässlichkeit auf jeden Fall, sie ist in Abhängigkeit zu ihrer Zeit zu sehen. Um dies zu belegen, bedient sich der Autor einer Vielzahl von Zitaten von Zeitzeugen und Dokumenten. Er bezieht sich immer wieder auf die „Ästhetik des Häßlichen“ von Karl Rosenkranz, vergleicht und diskutiert dessen Thesen. Besonders wird dieses Buch jedoch erst durch die Auswahl des Bildmaterials. Deshalb ist „Die Geschichte der Häßlichkeit“ neben seinen interessanten Texten auch (oder vor allem) ein sehr schöner Bildband, der eindrucksvoll die Fülle an Hässlichem, Ordinärem, Missgestaltetem und Unförmigem wiedergibt, aber trotzdem kein Gruselkabinett ist und nur durch eine aufwändigere Gestaltung, wie z. B. aufklappbare Seiten für große Abbildungen, aufgewertet werden könnte. Aber auch so ist das Äußere von Eco’s Werk alles andere als hässlich. Es ist ein Schmuckstück in dem gutes Papier auf Fadenheftung trifft.

Ich habe dieses Buch am Stück gelesen. Nicht als Zweitbuch oder häppchenweise. Es war eine hervorragende und lehrreiche Lektüre. Nun wandert es zurück ins Regal, aber ich bin mir sicher, es noch häufig in die Hand zu nehmen, um einzelne Abschnitte erneut auf mich wirken zu lassen und zu vertiefen.

„Die Geschichte der Häßlichkeit“ ist trotz des nicht unerheblichen Preises jeden Cent wert. Es ist ein Buch zum Lesen, zum Genießen, zum Vor- und zum Zurückblättern, zum Nachdenken, zum längeren Betrachten und Verweilen bei einzelnen Seiten. Es ist ein Buch, das man ein Leben lang hat, um immer wieder reinzuschauen, um Neues zu entdecken und Bekanntes aufzufrischen. Bereits 3 Jahre vor diesem Band erschien „Die Geschichte der Schönheit“, ich freue mich jetzt schon darauf, es zu lesen.

Über den Autor (Quelle: Amazon.de)

Umberto Eco wurde 1932 in Alessandria geboren und lebt heute in Mailand. Er studierte Pädagogik und Philosophie und promovierte 1954 an der Universität Turin. Anschließend arbeitete er beim Italienischen Fernsehen und war als freier Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation in Turin, Mailand und Florenz tätig. Seit 1971 unterrichtet er Semiotik in Bologna. Eco erhielt neben zahlreichen Auszeichnungen den Premio Strega (1981) und wurde 1988 zum Ehrendoktor der Pariser Sorbonne ernannt.

Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Seine Romane ‘Der Name der Rose’ und ‘Das Foucaultsche Pendel’ sind Welterfolge geworden.

 

6. Februar 2010

Alexander von Schönburg – Die Kunst des stilvollen Verarmens

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Die Kunst des stilvollen Verarmens
Alexander von Schönburg
Broschiert: 240 Seiten
Verlag: Rowohlt Tb.
ISBN-13: 978-3499616686

Wie man ohne Geld reich wird

In diesem Buch geht es nicht um die wirklich Armen in der Gesellschaft. Es geht eher um den Personenkreis, der sich nach und nach von seinem Reichtum und Wohlstand verabschieden musste. So beschreibt Autor in seinem Buch den Werdegang seiner Familie. Langsam aber stetig verarmten die von Schönburgs und Unterschlupf bei noch reichen Mitgliedern der Familie zu finden, ist heutzutage kaum möglich. Früher hingegen war das üblich. Man hatte kein Geld und lebte bei der reichen Verwandtschaft wie die Made im Speck. Auch der Alexander von Schönburg war an manchen Luxus gewöhnt. Er arbeitete in der Medienbranche, bis er eines Tages arbeitslos wurde. Am eigenen Leib hat er erfahren müssen, wie es ist, den Gürtel enger zu schnallen und trotzdem „stilvoll“ zu leben. Erfahrungen, die er selbst und auch seine Familie machen mussten, beschreibt und verallgemeinert er in diesem Buch. Aber als einen Ratgeber sehe ich es deshalb noch lange nicht an. Unterhaltsam war es allemal. Der witzige Schreibstil hat mir gut gefallen, so hatte ich das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen. Schönburg bedient mit diesem Buch zweifellos den Zeitgeist. Aber sein Verarmen vollzieht sich auf einem recht hohen Niveau. Nicht für jeden ist es eine Chance und ein Glücksfall, sich den Arbeitsweg zu ersparen, weil man ja von daheim auch arbeiten kann. Nicht jeder kann von Champagner auf Mineralwasser umsteigen, weil er noch nie zu der Klientel gehörte, die sich Schampus leisten konnte. Bei vielen ist bei Asti Spumante schließlich schon das Ende der Fahnenstange erreicht. Und wie viele können nicht auf große und weite Urlaubsreisen verzichten, weil sie sich noch nie welche leisten konnten. Das ist nämlich genau das Problem in dem Buch. Den wirklich Armen kann er keine Ratschläge geben, denn dass ein gemütliches Spaghetti-Essen mit Freunden genussvoller sein kann als in ein Sterne-Restaurant „schön essen zu gehen“, ist nicht nur für wirklich Arme eine Binsenweisheit. Aber wenn man Schönburgs Gedanken, dass sich Reich und Arm nicht nur über Geld definiert, weiterverfolgt, gehe ich mit ihm wieder guten Gewissens konform. Denn die wirklich wichtigen Dinge im Leben kann man für Geld sowieso nicht kaufen. Also bleibt die Schlussfolgerung, gut zu überlegen, wofür man sein Geld ausgibt, bringt der gekaufte Luxus wirklich mehr Lebensfreude oder wird er zur Belastung.

Mein Fazit: „Die Kunst des stilvollen Verarmens“ bringt nicht wirklich Neues ans Tageslicht, es bedient Bekanntes auf unterhaltsame Weise. Mir waren schon vor der Lektüre einige Weisheiten des Autors bekannt, denn ich habe sein Buch nicht gekauft, sondern nur geliehen. Danke, liebe Katha, wir sind auf dem richtigen Weg.

Über den Autor

Alexander von Schönburg, Jahrgang 1969, war lange freier Journalist und hat u.a. für “Esquire”, “Die Zeit” und die “Vogue” geschrieben. Bis 2002 war er Redakteur der Berliner Seiten der FAZ. Außerdem gehörte er dem popliterarischen Quintett an, das 1999 “Tristesse Royale” herausgab. Zurzeit lebt und arbeitet Schönburg als freier Autor in Potsdam und Berlin. 2003 erschien “Der fröhliche Nichtraucher. Wie man gut gelaunt mit dem Rauchen aufhört”.

14. Juni 2009

Neu im Regal

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Nachdem im Büchertreff schon einige Bücher zum Thema Impressionismus auch mein Interesse geweckt haben, Monet ist einer meiner Lieblingsmaler, habe ich auch meine Bibliothek um ein Buch erweitert:

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Impessionismus

Martina Padberg

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten

Verlag: Ullmann/Tandem

ISBN-13: 978-3833149382

9,95 EUR

 

 Was mir besonders an dem Buch gefällt, ist, dass es neben der Malerei auch noch die Musik, die Literatur und die Fotografie abdeckt. Darüber hinaus sind eine Vielzahl von Abbildungen enthalten. Die sind zwar nicht sehr groß, aber helfen dabei, einen guten Überblick zu erlangen.

 

 

2. April 2009

Sven Plöger – Gute Aussichten für morgen

Einsortiert unter: 2009,Fach- und Sachbuch — Karthause @ 18:57
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Kurzbeschreibung (www.amazon.de)

Wie unterschiedlich unsere Auffassungen zum Thema Klimawandel auch sein mögen wir sitzen alle in einem Boot. Und dem geht der Sprit aus. Wenn wir nicht rudern wollen, müssen konstruktive Lösungen her. Sven Plöger zeigt, wie die Einzelinteressen von Lobbyisten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien endlich überwunden werden können, und macht damit den Blick frei für die Möglichkeiten, die sich uns eröffnen. Denn der Klimawandel bewirkt durchgreifende Veränderungen auf den Lebensstil, auf Verkehr und Industrie, Landwirtschaft und Wohnen und verstärkt damit den Zwang, effizientere Technologien zu entwickeln und Alternativen zu fossilen Energieträgern wie erneuerbare Energien zu fördern.

Meine Meinung

Seit Menschengedenken ist es von enormer Bedeutung, die Entwicklung des Wetters vorhersagen zu können. Aber es geht nicht nur um das Wetter, sondern besonders um das Klima, das ebenfalls Veränderungen unterliegt. So sind die Schlagworte Klimakatastrophe und Treibhauseffekt, CO2-Ausstoß und Ozonloch in aller Munde. Ungewöhnliche Wetterereignisse werden sofort mit der Klimakatastrophe in Zusammenhang gebracht und Schreckensszenarien werden prophezeit.

Nicht so in Sven Plögers Buch „Gute Aussichten für morgen“. Er spricht von Klimawandel und legt dazu ein gut strukturiertes und leicht verständliches Sachbuch vor. Schon das Vorwort hat mich neugierig gemacht und die folgenden Kapitel hielten meinen Erwartungen stand. Neben bereits Bekanntem las ist sehr viel Interessantes. War mir doch nicht klar, dass wir momentan in einer Eiszeit leben und im Sommer die Sahara die Atmosphäre kühlt. Im Abschnitt „Klimawandel verstehen“ erklärt Plöger sehr anschaulich die Begrifflichkeiten und nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise, um die Entwicklung des Erdklimas zu verdeutlichen. „Stimmen der Interessengruppen“ zeigt wie Regierungen, Medien und Lobbyisten, aber auch die Forschung mit diesem brisanten Thema umgehen und es für sich nutzen. Am interessantesten für mich war jedoch das letzte Kapitel „Chancen für morgen“, darin wurden die Möglichkeiten, die der Klimawandel mit sich bringt aufgezeigt und erklärt, wie man selbst handeln kann.

Sven Plögers Art über dieses aktuelle Thema zu schreiben ist sehr ansprechend. Er versteht es, anschaulich und allgemeinverständlich dieses komplexe Thema darzulegen und den Leser förmlich in den Bann zu ziehen. Durch seine bildhafte und pointierte Sprache gelingt es ihm, das Leserinteresse zu wecken und den Leser an das Buch zu binden, ihm gelegentlich ein Schmunzeln zu entlocken und ihn dabei gut zu unterhalten.

Über den Autor

Sven Plöger, Jahrgang 1967, sagt seit 1999 in Funk und Fernsehen das Wetter voraus und ist vielen Zuschauern vor allem aus »Wetter im Ersten« nach den »Tagesthemen« bekannt. Der studierte Meteorologe arbeitet seit 1996 bei Meteomedia in der Schweiz und hält regelmäßig Vorträge über Wetter und Klima.

Gebundene Ausgabe: 364 Seiten * Verlag: Piper Verlag GmbH * ISBN-13: 978-3938060261

30. Oktober 2007

Günter Ogger – Die Abgestellten

Einsortiert unter: 2007,Fach- und Sachbuch — Karthause @ 17:50
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Fast täglich berichten die Medien im Wirtschaftsteil der Nachrichten von Stellenabbau , Unternehmensverlagerungen oder Verschlankung von Organisationsstrukturen. Einkäufer und Vertriebsmitarbeiter, Buchhalter und Controller werden durch moderne Informationstechniken verdrängt. Können Abläufe nicht automatisiert werden, verlagert man sie in Länder in denen die Personalkosten weitaus geringer sind. Von den 18 Millionen Angestelltenjobs in Deutschland ist jeder zweite in Gefahr.

Kritisch betrachtet Günter Ogger die Zustände in den verschiedenen Branchen. An konkreten Beispielen und unter Nennung von Personen und Firmen zeigt er auf, wie Stellenabbau betrieben wird und die Mitarbeiter häufig vor die Entscheidung gestellt werden, entweder länger für weniger Geld zu arbeiten oder den Job zu verlieren. Dabei beleuchtet er die Rollen, die Manager, Gewerkschaften und auch Politiker dabei spielen und findet auch Bezüge zu den aktuellen Korruptionsskandalen.

Die Zukunft der abgestellten Angestellten sieht der Wirtschaftsjournalist in Zeitarbeitsfirmen, in befristeter und Teilzeitarbeit und in der weiteren Verbreitung von Minijobs. Eine Zunahme von so genannten „prekären“ Arbeitsverhältnissen, die kaum soviel abwerfen, dass es zum Leben reicht, ist unausweichlich. Der Mittelstand bricht langsam weg und wie zum Hohn für die Betroffenen werden und wurden Entlassungen mit Kursgewinnen an den Börsen belohnt.

Der Niedergang der Arbeiterklasse erscheint harmlos im Vergleich zu dem Drama, das die rund 18 Millionen Angestellten erfasst hat: Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes wird unser Land gründlicher verändern als die Wiedervereinigung.“

Um den Verfall des Angestelltentums zu erklären, blickt Günter Ogger in der Geschichte weit zurück und beschreibt den kontinuierlichen Aufstieg und die Entwicklung dieses Standes. Er nennt Privilegien, die den Angestellten in vergangenen Zeiten sicher waren und beschreibt die Ängste, die diese Beschäftigten heute begleiten.

Der Autor zeigt nicht nur mit dem Finger auf eine Wunde der deutschen Wirtschaft. Er analysiert, hinterfragt, sucht Ursachen und findet Antworten. „Die Abgestellten“ ist ein sehr zeitnahes aktuelles Buch. Viele Sachverhalte sind zwar aus Presse, Rundfunk und Fernsehen bekannt. Die Hintergründe dazu verdeutlicht Günter Ogger auf verständliche und nachvollziehbare Weise.

Ich empfand dieses Buch als sehr nachdenklich machend und fast schon bedrückend. Denn eine Problemlösung zeichnet sich nur dahingehend ab, dass die Angestellten selbst durch deutlich mehr Flexibilität, Spezialisierung und den Verzicht auf traditionelle Karrieren eine Zukunft haben.

Günter Oggers Werk ist aber keine Anklageschrift gegen ein Wirtschaftssystem bzw. dessen Manager. Er untertitelte sein Buch als „ein Nachruf auf den festen Arbeitsplatz“. Diesem Untertitel wird es zweifelsfrei gerecht.

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: C. Bertelsmann
ISBN-13: 978-3570009604


28. Oktober 2007

Marion Grillparzer – Körperwissen

Einsortiert unter: 2007,Fach- und Sachbuch — Karthause @ 20:53
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Die Natur hat jedem von uns etwas Wunderbares gegeben, unseren Körper. Doch wissen wir über ihn wirklich gut Bescheid? Gehen wir mit ihm gut um, oder betreiben wir Raubbau mit dem Körper? Was können wir anders machen und damit unser Wohlbefinden verbessern? Diese Frage kann sich jeder nach/bei der Lektüre selbst beantworten. „KörperWissen“ ist in verschiedene Abschnitte gegliedert. Einer Einführung, dem sogenannten Basiswissen, folgen Abschnitte über die Haut, die Augen, die Nase und die Ohren, das Verdauungssystem, Muskeln, Knochen und Immunsystem und vieles mehr. Kurz, der Mensch wird sozusagen in seine Einzelteile zerlegt, diese werden anschaulich dargestellt, es gibt Tipps was wir selbst zur Vorbeugung von Krankheiten tun können und Hausmittelchen, wenn es schon mal zwickt. Dabei betrachtet sie den Körper nie aus nur einer Perspektive, sonders stets ganzheitlich. Das hört sich nun sicher sehr trocken an. Das ist es nicht. Im Gegenteil, Marion Grillparzer schildert auf eine unvergleichlich offene, lockere, leicht verständliche und unterhaltsame Art die komplizierten Zusammenhänge. Beim Lesen dachte ich manchmal, da hat sie dich doch schon wieder erwischt. Man bekommt gelegentlich schon einen Spiegel vorgehalten, aber nie mit dem erhobenen Zeigefinger auf schulmeisterliche Art. In dem Buch findet man viele hilfreiche Abbildungen und wunderbare Fotografien. Fachwörter werden sehr gut erklärt, so ist man als Leser diesem Buch nicht hilflos ausgeliefert. Ich erhielt viele wissenswerte Informationen zur Gesunderhaltung, sei es durch ausreichende Bewegung, richtige Ernährung oder einfach nur durch optimale Pflege des Körpers. Mich persönlich hat dieses Buch motiviert, einige Dinge in meinem Leben zu ändern. „KörperWissen“ habe ich jetzt zwar an einem Stück gelesen, ich bin mir aber sicher, dass dieses Buch von mir nun öfter in die Hand genommen wird. Es war mein erstes Buch von Marion Grillparzer aber sicher nicht mein letztes. Ich kann dieses Buch jedem, dem an seinem Körper etwas liegt, uneingeschränkt empfehlen.

Broschiert: 382 Seiten
Verlag: Gräfe & Unzer
ISBN-13: 978-3833802218

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