Perfektion. Die Wissenschaft des guten Kochens Band 1: Fleisch

Quelle: Stiftung Warentest

Herausgeber: Stiftung Warentest
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Stiftung Warentest
ISBN-13: 978-3868514261

 

Kurzbeschreibung vom Verlag

Wussten Sie, dass ein 1,5-Kilo-Braten nach 3 Stunden bei 120°C im Backofen perfekt wird? Und dass Pommes bei exakt 165 °C frittiert werden sollten? In „Perfektion – Die Wissenschaft des guten Kochens“ wird die Küche ins Labor verlegt mit dem Ziel, das perfekte Rezept für die beliebtesten Gerichte zu entwickeln. Auf wissenschaftlicher Basis basteln die Testköche und Lebensmittelchemiker aufwendige Experimente: Duzende Steaks werden auf unterschiedliche Weise zubereitet, Bratenstücke in Testreihen gegart, Hackfleisch in verschiedenen Varianten produziert. Es geht um Konduktion und Radiation, die Maillard-Reaktion, Aktin und Myosin und die Molekularstruktur von Fleisch. Auch für Laien wird so verständlich, wieso beispielsweise ein Hähnchen im eigenen Saft am besten schmort. Die Theorie wird zur alltagstauglichen Küchenpraxis. Und am Ende steht das bestmögliche Rezept für Ihre Küche. Band 1 widmet sich der perfekten Zubereitung von Fleisch – mit mehr als 150 Rezepten, vielen Fotos und Illustrationen sowie Einblicken in die beste Zubereitung von Fisch und Eiern.

Meine Meinung zum Buch

Kochen ist eine meiner Lieblingstätigkeiten im Haushalt – fast schon Hobby. Zahlreiche Kochbücher stehen in meinen Regalen und ich lasse mich immer gern inspirieren. Selten halte ich mich genau an die Vorgaben in den Rezepten, gern probiere ich selbst Dinge aus. Mit zunehmender Kocherfahrung weiß man dann auch. Was gelingen kann und was nicht. „Perfektion. Die Wissenschaft des guten Kochens“ nähert sich dem Kochen auf eine ganz andere Art und Weise. Es wird das Wie und Warum beschrieben. Man betrachtet das Thema aus wissenschaftlicher Sicht. So werden insgesamt 18 Konzepte vorgestellt, die die Bandbreite des Kochens weitgehend abdecken.

So wird zum Beispiel die Auswirkung der Temperatur auf den Geschmack behandelt. Hier fand ich insbesondere den Abschnitt über das Niedrigtemperaturgaren sehr interessant. Aber auch das Marinieren, Pökeln, Panieren, Würzen und das Kochen mit Alkohol wird ausgiebig abgehandelt.

Für gab in dem Buch viele Bestätigungen, aber auch ebenso viele neue Anregungen.

Neben der Vermittlung von umfangreichem Hintergrundwissen und einer Warenkunde gibt es neue und altbekannte Rezepte, die sich problemlos nachkochen lassen. Der fachkundliche Teil ist verständlich und logisch aufgebaut. So etwas habe ich schon seit langem gesucht.

Ich kann dieses Kochbuch, das für mich gleichzeitig ein Nachschlagewerk ist, nur empfehlen.

In dieser Perfekt-Reihe sind noch zwei weitere Bände erschienen: Band 2 widmet sich der Zubereitung von Gemüse und Band 3 dem Backen.

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Druckfrisch am 20. Oktober 2016

Am Sonntag, 20. Oktober 2016, gibt es wieder Druckfrisch(es) auf DasErste um 23.35 Uhr.

Laut Newsletter der Sendung sind die Themen:

* Andrea Wulf: „Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur“

* Raoul Schrott: „Erste Erde“

* Denis Schecks ganz persönliche Empfehlung: Donald Ray Pollock: „Die himmlische Tafel“ (LiebeskindVerlag)

* Denis Schecks Kommentar zu den Büchern auf der aktuellen Spiegel-Bestsellerliste (diesmal Sachbuch)

druckfrisch

Quelle Foto und Information: Druckfrisch Newsletter DasErste.de

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Leonard Cohen R.I.P.

Leonard Cohen

* 21. September 1934 in Montreal; † 7. November 2016 in Los Angeles

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Stricken XXL – 20 Modelle bis Größe 52

Stricken XXL von

Stricken XXL  Quelle: Bassermann Verlag

 

Originaltitel: Tricot XXL
Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
Verlag: Bassermann Verlag
ISBN-13: 978-3809436829

Der Verlag über das Buch

Schicker Strick in Plus Size

Wer nicht als Hungerhaken durch die Welt stakst, sondern eher den starken Frauentyp verkörpert, hat oft Probleme, einen schicken Pullover oder eine attraktive Strickjacke zu finden. Für Abhilfe sorgt dieses Buch, das 20 aufregende Modelle bis Größe 52 für Sie bereit hält. Einfache, figurschmeichelnde Schnitte, schöne Muster und weiche Wolle geben den alltagstauglichen Modellen den besonderen Pfiff. Aber auch an festliche Stunden ist gedacht – mit kurzen Boleros und kleinen Capes, die jedes Cocktail- oder Abendkleid perfekt ergänzen und den großen Auftritt garantieren. Schnittmuster, Strickschriften und genaue Anleitungen machen das Nacharbeiten zum Vergnügen und lassen auch Strickanfängerinnen nicht verzweifeln.

Meine Meinung über das Buch

In letzter Zeit sieht man immer mehr Stricker und Strickerinnen. Was früher aus der Notwendigkeit heraus geboren war, ist heute kreatives Hobby. Seit vielen Jahren habe ich Strickerfahrungen gesammelt.

Mit Stricken XXL veröffentlicht der Bassermann Verlag 20 Modelle für Damen mit etwas mehr Figur. Dabei sind nicht alle Modelle wirkliche Figurschmeichler, einige sind eher figurbetonend. Aber es soll ja auch für jeden Geschmack etwas dabei sein und die etwas kräftigere Frau soll sich ja auch nicht zwangsläufig verhüllen.

In dem Buch ist ein Grundlagenteil enthalten, in dem Begriffe und Techniken beschrieben werden. Die meisten Modelle sind mit recht einfachen Mustern gestrickt, so dass auch Anfänger keine Bedenken vor dem Nacharbeiten haben müssen. Ist ein Muster dann doch etwas aufwändiger, ist eine Strickschrift abgebildet. Deren Symbole werden am Anfang des Buches erklärt.

Prinzipell enthält das Buch Anleitungen zu gut tragbaren Modellen. Einfache und vor allem alltagstaugliche Ponchos, Pullover, Jacken und Westen, die mit dickerer Wolle und größerer Nadelstärke gestrickt werden, sorgen für einen schnellen Arbeitserfolg. Was mir persönlich ein wenig fehlt, ist das Besondere, der Pfiff bei diesen Modellen. Aber da kann man der eigenen Kreativität ja freien Lauf lassen und mit modischen Accessoires das Ganze etwas pimpen.

Die vielseitige Weste auf den Seiten 56 ff. ist mir besonders positiv aufgefallen. Ich liebe solche universell einsetzbaren Teile. Diese Weste ist kann als Casouble, Bolero oder Schal getragen werden und ist letztlich doch nur ein Rechteck mit Knöpfen und Knopflöchern.

Die Anleitungen sind leicht verständlich geschrieben, durch Maßskizzen ergänzt und dementsprechend gut nachzuarbeiten. 8 der 20 Modelle sind zu dem als „Leicht“ gekennzeichnet und dürften StrickerInnen mit weniger Erfahrungen kaum Probleme bereiten.

Aussagekräftige Fotos von den sehr gut in Szene gesetzten fertigen Werken komplettieren Stricken XXL.

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Lutz Geissler – Brot backen in Perfektion – Das Plötz-Prinzip!

Fotos von Hubertus Schüler
Gebundene Ausgabe:
192 Seiten
Verlag: Becker Joest Volk Verlag
ISBN-13: 978-3954531042

Kurzbeschreibung (Quelle: amazon.de)

Das Plötz-Prinzip ist ein Segen für Neueinsteiger und für alle, deren Brote bisher nie so schön und knusprig waren wie vom Bäcker. Brotpapst Lutz Geißler hat dafür spezielle Tricks und äußerst präzise Rezepte entwickelt, die fehlendes Equipment wie Vedampfung im Ofen und teure Gärschränke, die sonst nur Bäcker haben, komplett überflüssig machen. Ein normaler Ofen und handelsübliches Mehl genügen. Nicht mal eine Knetmaschine ist für ein perfektes Backergebnis notwendig. Mit weniger als einem Gramm Hefe pro Brot, aber mindestens 20 Stunden Ruhezeit erreicht er gutmütige Teige, die sich jederzeit perfekt in einem komfortablen Zeitfenster von zwei Tagen fertig backen lassen. Geschmack und Bekömmlichkeit sind dabei der üblichen Teigführung deutlich überlegen.

Über 70 Klassiker wie Baguettes, Brötchen, Hörnchen, Körner- und Mischbrote, Pizza und Focaccia lassen sich so auch für allerhöchste Ansprüche einfach und sicher selbst backen. Die Ergebnisse können nicht nur optisch mühelos mit Backwaren aus der Bäckerei mithalten, sondern sind auch frei von jeglichen Zusätzen und geschmacklich unübertroffen. Und mit den präzisen Schritt-für-Schritt-Anleitungen von Lutz Geißler gelingen die schönsten Krusten und grobporigen Krumen wie von selbst.

Über den Autor (Quelle: amazon.de)

Gutes Brot ist die Leidenschaft von Lutz Geißler. Ursprünglich Geologe, entwickelt er als Selbstständiger in jeder freien Minute Rezepte für das Gastronomie- und Bäckerhandwerk, schreibt Backbücher, gibt Brotbackkurse und hofft auf eine Rückkehr des traditionellen Bäckerhandwerks.

Lutz Geißler begann 2008 mit dem Brotbacken, eher aus einer Laune heraus, um den Kopf zu lüften. In wenigen Jahren vertiefte er sich so sehr in die Materie, dass das Brotbacken inzwischen vom Hobby zu Beruf und Berufung zugleich geworden ist.

Seit 2009 veröffentlicht Lutz Geißler seine Rezepte und Backergebnisse sowie Tipps und Reportagen auf seinem Blog ploetzblog.de.

Meine Gedanken zum Buch

Deutschland ist Brotland, nur leider gibt es immer weniger gute traditionelle Bäckereien. Backmischungen und Industriebrot sind auf dem Vormarsch. So backe ich schon seit mehreren Jahren immer öfter mein Brot selbst, das ging einher mit der Anschaffung diverser Backbücher. So kam dann auch Lutz Geisslers „Brot backen in Perfektion“ zu mir.

In diesem Brotbackbuch arbeitet Lutz Geissler nach dem Plötz-Prinzip und das hat keinesfalls etwas mit plötzlich oder gar schnell zu tun. Zur Teigbereitung werden nur minimale Mengen von Hefe verwendet. Damit diese auch richtig zum Arbeiten kommt, braucht es eins – Zeit. Das wirkt sich natürlich auch auf die Aromen aus, die sich so richtig gut entfalten können. Im Buch hört sich das auch recht leicht und einfach an. Aber ganz so ist es dann doch nicht. Zunächst muss die Hefe mit einer Feinwaage abgewogen werden. Diese entwickelt sich dann im Laufe von 24 Stunden. Diese Zeit ist allerdings keine Ruhezeit. Immer wieder muss Hand angelegt werden. Das funktioniert bei mir zeitlich maximal am Wochenende, wenn überhaupt. Fast 70 Rezepte für Brote, Brötchen, Zimtschnecken etc. sind mit wunderbaren Fotos von Hubertus Schüler sehr ansprechend in Szene gesetzt worden. Alle Rezepte, an denen ich mich probierte, sind gut gelungen und waren geschmacklich ausgesprochen lecker. Leider sind die Rezepte für meinen Geschmack etwa zu weizenlastig. Brote aus diesem Getreide finden aus Verträglichkeitsgründen nur recht selten den Weg auf meinen Tisch. Die Rezepte für Dinkelbrote überzeugen aber auf ganzer Linie.

Lutz Geisslers Backbuch besticht durch gute Rezepte mit tollen Fotos. Wem es zeitlich möglich ist, sich etwa alle 8 Stunden dem Brotteig widmen zu können, wird mit diesem Backbuch ganz sicher nichts falsch machen.

dinkelbroetchen

Meine Dinkelbrötchen

dinkelbrot

Mein Dinkelbrot

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Charlotte Link – Die Entscheidung

Die Entscheidung von Charlotte Link Quelle: Blanvalet Verlag

Die Entscheidung von Charlotte Link Quelle: Blanvalet Verlag

Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Blanvalet Verlag
ISBN-13: 978-3764504410

 

Der Verlag über das Buch

Eigentlich will Simon mit seinen beiden Kindern in Südfrankreich ein ruhiges Weihnachtsfest feiern. Doch dann kommt alles ganz anders: Die Kinder sagen ihm kurzfristig ab, seine Freundin gibt ihm den Laufpass, und auf einem Strandspaziergang begegnet er einer jungen, völlig verwahrlosten Frau: Nathalie, die weder Geld, Papiere noch eine Unterkunft hat, die fürchterlich abgemagert und hochgradig verängstigt ist. Sie tut ihm leid, und er bietet ihr seine Hilfe an. Nicht ahnend, dass er durch diese Entscheidung in eine mörderische Geschichte hineingezogen wird, deren Spuren bis nach Bulgarien führen. Und zu Selina, einem jungen Mädchen, das ein besseres Leben suchte und in die Hände skrupelloser Verbrecher geriet. Ihr gelingt die Flucht, doch damit löst sie eine Kette von Verwicklungen aus, die Simon und Nathalie, tausende Kilometer entfernt, in der Provence zum Verhängnis werden …

Der Verlag über die Autorin

Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Im Tal des Fuchses und zuletzt Die Betrogene eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 26 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Meine Gedanken zum Buch

Simon verbringt die Vorweihnachtszeit allein im Ferienhaus des Vaters in Südfrankreich. Seine beiden, bei Maya, der Ex-Ehefrau, lebenden, Söhne haben kurzfristig abgesagt, die Geliebte, Kristina, hat ihm den Laufpass gegeben, da er sich noch immer von Maya fremdsteuern lässt. Am Strand trifft er auf Nathalie, ohne Papiere, mittellos, verwahrlost, verängstigt. Er hilft ihr und genau das wird ihm, aber auch Kristina zum Verhängnis.

Ungewohnt ruhig entwickelt Charlotte Link die Handlung. Durch die verschiedenen Handlungsstränge kann der Leser Information für Information sammeln und sich so ein Bild von dem bekommen, was Nathalie so ängstigt und alle, die mit ihr zu tun haben in Gefahr bringt. Durch die verschiedenen Handlungsstränge betrachtet man die Geschehnisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln, was zwangsläufig zu Redundanzen, aber auch zu neuen Erkenntnissen nicht führt.

Hinter allem steht ein Thema: Menschenhandel. Gekonnt arbeitet die Autorin die Brisanz dessen heraus und zeigt auf, vor welchen Problemen dabei die Ermittlungsbehörden stehen. Aber abgesehen davon, ist der Roman sehr aktuell angelegt. So wird beispielsweise auch auf die Terroranschläge in Frankreich Bezug genommen und deren Auswirkungen in die Handlung eingebunden.

Sprachlich und auch mit dem Spannungsaufbau war Charlotte Link auch in diesem Kriminalroman wieder überzeugend. Der etwas ruhigere Stil war zunächst überraschend, aber der Thematik angemessen. Die Handlung über den Menschenhandel und die damit verbundene Zwangsprostitution wurde nicht zu detailliert, aber trotzdem nicht oberflächlich beleuchtet. Auch das Ende, in dem nicht alle Fragen in vollem Umfang geklärt wurden, war durchaus einleuchtend und schlüssig.

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Andreas Gruber – Todesmärchen

Todesmaerchen von Andreas Gruber

Todesmaerchen von Andreas Gruber Quelle: Goldmann Verlag

Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN-13: 978-3442483129

Der Verlag über das Buch

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel …

Der Verlag über den Autor

Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie und fünf Katzen in Grillenberg in Niederösterreich. Seine Bücher wurden u.a. für den Friedrich-Glauser-Krimi Preis und zweimal für den Leo-Perutz-Krimi-Preis nominiert, mit der Herzogenrather-Handschelle, dreimal mit dem Vincent Preis und dreimal mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet.

Meine Gedanken zum Buch

„Todesmärchen“ ist der dritte Teil der Reihe um das Ermittlerduo Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder. Wieder ist ein Serienmörder unterwegs. Der bei seinen Bluttaten Szenen von Märchen nachstellt. Alle Morde deuten auf eine Person hin, aber die hat ein Alibi und sitzt im norddeutschen Steinfels in einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Anderas Grubers Thriller sind immer etwas anders, etwas spezieller, etwas härter und subtiler als andere dieses Genres. Stets überrascht er den Leser mit eigenwilligen Szenarien, in denen er seine „seine“ Serienmörder agieren lässt. Leser, die zu seinen Thrillern greifen, sollten ahnen, dass sie Härte und Brutalität erwartet. Trotzdem überraschen immer wieder über die Abscheulichkeit der Taten. Aber dies ist macht nur einen Teil seiner sehr klug konstruierten Thriller aus. Die Personen, insbesondere Sneijder und Nemez wirken lebensnah und trotzdem einzigartig, man kann sie kaum mit anderen Ermittlern vergleichen. Der Täter, macht eine Entwicklung durch, die wenigstens ansatzweise verständlich macht, wie es zu solchen Taten kommen kann.

Andreas Gruber ist sich mit „Todesmärchen“ im Stil treu geblieben und hat wieder einen überzeugenden Thriller vorgelegt, der seine Fans begeistern wird. Nun darf man abwarten, ob und wie es Maarten S. Sneijder weitergeht.

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