Ule Hansen – NEUNTÖTER

Neuntoeter von Ule Hansen

Neuntoeter von Ule Hansen Quelle: Heyne Verlag

Broschiert: 496 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
ISBN-13: 978-3453438040

Kurzbeschreibung (Quelle: Heyne Verlag)
Vor Menschen hat sie Angst. Serienmörder versteht sie.

Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.

Über den Autor (Quelle: Heyne Verlag)
Ule Hansen ist das Pseudonym eines Berliner Autorenduos. Astrid Ule ist zudem Lektorin, Eric T. Hansen freier Journalist. Gemeinsam haben Sie bereits mehrere Dreh- und Sachbücher verfasst. Sie teilen eine Leidenschaft für nächtliche Gespräche bei gutem Whisky, exzentrische Halloweenpartys und ziellose Streifzüge durch die vergessenen Ecken der Stadt. NEUNTÖTER ist ihr erster Thriller.

Meine Gedanken zum Buch
Emma Carow ist Fallanalystin der Berliner Kripo. Schatten der Vergangenheit lasten auf ihrer Seele. Vor 10 Jahren wurde sie vergewaltigt. Der Täter wurde verurteilt und hat seine Strafe verbüßt. Danach hat er jedoch ein von den Medien viel beachtetes Buch geschrieben und nimmt auf subtile Art und Weise wieder Kontakt zu Emma auf.

Auch beruflich stößt Emma an ihre Grenzen. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Seine Opfer lässt er in einem Kokon aus Panzertape langsam und qualvoll sterben. Aber auch die Konkurrenzsituation um die vertretungsweise Übernahme des Abteilungsleiterpostens im Dezernat setzt ihr heftig zu.

Das Autorenduo Astrid Ule und Eric T. Hansen gibt unter dem Pseudonym Ule Hansen ein gelungenes Debüt. Im Thriller agieren eine Vielzahl von Personen, die gut gezeichnet und mehr oder weniger sympathisch sind. Emma ist ein sehr spezieller Charakter, der mich als Leser mehr als einmal um Verständnis ringen ließ. Als sie selbst dann auch noch persönlich in die Morde involviert war, wurde mir die Sache sehr durchschau- und vorhersehbar.

Die Idee zu diesem Thriller fand ich sehr gelungen, allerdings war in der Umsetzung wenig Neues und Überraschendes. Zu sehr bewegten sich die Autoren in bekanntem Fahrwasser. Eine etwas weniger mit den eigenen Problemen belastete Ermittlerin und ein paar mehr unverhoffte Wendungen hätten dem Thriller gut getan. Aber ich sehe durchaus Potential für weitere spannende Thriller aus der Feder von Ule Hansen.

 

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Kiera Brennan – Die Herren der Grünen Insel

Die Herren der Gruenen Insel von Kiera Brennan

Die Herren der Gruenen Insel von Kiera Brennan – Quelle: Blanvalet Verlag

Gebundene Ausgabe: 960 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
ISBN-13: 978-3764505592

Der Verlag über das Buch
Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone

Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

Der Verlag über die Autorin
Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihr Historienepos Die Herren der Grünen Insel spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen.

Meine Gedanken zum Buch
Kiera Brennan, vielen LeserInnen sicher eher bekannt als Julia Kröhn, führt ihre Leser in das Irland in der 2 Hälfte des 12 Jahrhunderts. Gekonnt schildert sie die Zerrissenheit des Landes, dessen Schönheit sie in beeindruckenden Bildern zu beschreiben vermag.

Die Charaktere der Protagonisten entwickelt sie langsam und nachvollziehbar, was letztlich auch gleichzeitig die größte Schwäche des Romans ist. So verliert sich die Autorin ein wenig in in schönen Bildern und der Vielzahl der handelnden Personen. Zum Erhalt des Überblicks waren neben dem aufmerksamen Lesen auch das im Buch enthaltene Personenverzeichnis und die Karte sehr hilfreich. Eine gewisse Straffung hätte in dem Roman aber sicher nicht geschadet.

„Die Herren der grünen Insel“ ist der Auftakt einer Reihe zur irischen Geschichte. Der Roman ist in sich logisch aufgebaut und obwohl sicher über solide Geschichtskenntnisse dieser Epoche verfüge habe ich diesen historischen Roman mit einen Zugewinn an Wissen gelesen. Reale Geschichte und schriftstellerische Fiktion sind gut und ohne Brüche miteinander verbunden und wenn sich auch manche Ereignisse nicht so zugetragen haben, hätte es sich doch so ereignet haben können. Der Zeit geschuldet sind die häufigen, harten und blutigen Kämpfe, die einen Großteil des Romans prägen.

Mit diesem Serienauftakt legt die Autorin einen umfangreichen Roman vor, der trotz ein paar Längen, besonders für die Leser des Genres des historischen Romans sehr interessant und zudem unterhaltsam sein wird.

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Michael Köhlmeier – Das Mädchen mit dem Fingerhut

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Quelle: Carl Hanser Verlag

Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Carl Hanser Verlag
ISBN-13: 978-3446250550

Der Verlag über das Buch
Michael Köhlmeier erzählt in bewegenden Bildern eine Geschichte von Menschen ohne Herkunft.

Irgendwo in einer großen Stadt, in Westeuropa. Ein kleines Mädchen kommt auf den Markt, hat Hunger. Sie versteht kein Wort der Sprache, die man hier spricht. Doch wenn jemand „Polizei“ sagt, beginnt sie zu schreien. Woher sie kommt? Warum sie hier ist? Wie sie heißt? Sie weiß es nicht. Yiza, sagt sie, also heißt sie von nun an Yiza. Als Yiza zwei Jungen trifft, die genauso alleine sind wie sie, tut sie sich mit ihnen zusammen. Sie kommen ins Heim und fliehen; sie brechen ein in ein leeres Haus, aber sie werden entdeckt. Michael Köhlmeier erzählt von einem Leben am Rande und von der kindlichen Kraft des Überlebens – ein Roman, dessen Faszination man sich nicht entziehen kann.

Der Verlag über den Autor
Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt als Schriftsteller in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Bei Hanser erschienen die Romane Abendland (2007), Madalyn (2010), Die Abenteuer des Joel Spazierer (2013) und Spielplatz der Helden (2014, Erstausgabe 1988) sowie der Gedichtband Der Liebhaber bald nach dem Frühstück (Edition Lyrik Kabinett 2012) und zuletzt die Romane Zwei Herren am Strand (2014) und Das Mädchen mit dem Fingerhut (2016).

Meine Gedanken zum Buch
Ein 6-jähriges Mädchen, Yiza genannt, ist allein in einer fremden Stadt. Sie kennt die Sprache nicht, eigentlich kennt sie überhaupt keinen und nichts. Es gibt lediglich einen Mann, sie nennt ihn Onkel, er schickt sie zum betteln in die Stadt und holt sie eines Tages nicht mehr ab. Im Kinderheim bleibt sie nur kurz, sie flüchtet mit zwei älteren Jungen. Die Drei versuchen nun, so gut es irgendwie geht, sich durchzuschlagen, sie kämpfen gegen Hunger und die Winterkälte. Woher sie kommt, wie sie an diesen Ort kommt – man weiß es nicht.

Michael Köhlmeier erzählt die Geschichte des Flüchtlingsmädchens auf knappen 144 Seiten erstaunlich nüchtern, ohne auf die Tränendrüsen zu drücken, ohne zu moralisieren, ohne zu werten. Vom Stil her erinnert dieser Roman eher an einen Bericht. Aber genau damit hat er mich bei dieser so brandaktuellen Thematik beeindruckt. Flüchtlingskinder, die unterwegs verloren gingen und nun auf sich allein gestellt sind, gibt es unzählige. Yiza steht stellvertretend für sie alle.

Das Ende – und ich denke hier nicht zu sehr zu spoilern – bleibt offen. Eine geschlossene Handlung hätte ich auch irgendwie als erzwungen und unpassend empfunden. Denn nur dadurch wird die Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit so deutlich.

Michael Köhlmeier hält mit diesem Roman sozusagen den Finger in eine offene Wunde. Schonungslos richtet er den Fokus auf dieses Problem in der großen Reihe der ungelösten Probleme der aktuellen Flüchtlingskrise. Zur fremden Sprache habe die Kinder keinen Zugang, Fürsorge und Liebe erfahren sie nicht, lediglich aus einer Art freundschaftlicher Verbundenheit schöpfen sie Kraft.

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Druckfrisch am 21. Februar 2016 um 23.35 Uhr

Am Sonntag, 21. Februar 2016, gibt es wieder Druckfrisch(es) auf DasErste um 23.35 Uhr.

Laut Newsletter der Sendung sind die Themen:

Thea Dorn: „Die Unglückseligen“
Abbas Khider: „Ohrfeige“
Orhan Pamuk verrät sein Lieblingsbuch
Denis Scheck empfiehlt Carl Schurz
Top Ten in der Kritik

Für alle, die diese Literatursendung nicht zu später Stunde sehen können, hier noch die Wiederholungstermine:
Mo, 22.02.16 – 15:00 (EinsPlus)
Mo, 22.02.16 – 23:40 (BFS)
Di, 23.02.16 – 19:30 (ARD-alpha)
Mi, 24.02.16 – 16:00 (ARD-alpha)
So, 28.02.16 – 13:30 (3SAT)

druckfrisch

(Quelle für Text und Foto: Newsletter vom 19.02.2016)

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Bernhard Aichner – Totenhaus

Totenhaus von Bernhard Aichner

Totenhaus von Bernhard Aichner

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: btb Verlag
ISBN-13: 978-3442754557

Der Verlag über das Buch
Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Schnell wird klar, dass es sich um ein Verbrechen handeln muss, dass hier die Leichenteile eines vor einem Jahr spurlos verschwundenen Schauspielers liegen. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin, die die Verstorbene damals versorgt und eingebettet hat. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Brünhilde Blum den Schauspieler getötet hat. Doch die ist wie vom Erdboden verschluckt …

Der Verlag über den Autor
Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint. Für die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.

Meine Gedanken zum Buch
Als bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof zwei Köpfe und vier Beine in einem Sarg gefunden werden, fällt der verdacht schnell auf Brünhilde Blum. Als Leserin bin ich ihr bereits im ersten Teil der „Totenfrau-Trilogie“ begegnet und habe mit Hochspannung ihren Rachefeldzug gegen alle, die etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun haben, verfolgt. Gespannt erwartete ich den 2. Teil dieser Reihe. Dieser war genau so spannend wie Teil 1, allerdings fand ich ihn nur bedingt nachvollziehbar. Brünhilde Blum stellte sich für mich in „Totenfrau“ trotz ihrer brutalen, grausamen Taten als liebende Mutter dar. Deshalb war es mir weitgehend unverständlich, dass sie ihre Kinder so hinter sich lassen konnte, wie in diesem Buch geschildert. Zwar wird immer wieder beteuert, sie liebe ihre Kinder, es konnte mich nicht so richtig überzeugen.

Atemlos, stakkatoartig, in kurzen Sätzen wird diese Geschichte erzählt, schnell kommt Bernhard Aichner auf den Punkt, es gibt nichts Beschönigendes, nichts Angedeutetes. Der Autor spricht Klartext und nennt die Dinge beim Namen und beschreibt Taten wie sie sind. Dabei verlangt er seinen Lesern einiges ab. Zimperlich darf man nicht sein, grauenhafte und auch ekelerregende Szenen muss man mit der Protagonistin überstehen. Eigentlich müsste man einer jungen Frau, die kaltblütig tötet und stringent ihrem Racheplan folgt, mit Abscheu und Abneigung begegnen. Das konnte ich nicht durchgängig. Der Autor erwischt seine Leser ganz brutal auf der emotionalen Ebene. Da man mit Blum mitfühlen kann, entwickelt man zum Teil Verständnis für ihr Tun, fiebert mit ihr mit, hofft, dass ihr nichts passiert. Gegenüber brutalen Szenen in Thrillern bin ich recht unempfindlich, solange sie die Handlung untermauern. In diesem Thriller wurde zumindest an einer Stelle, dieses Maß auch für meinen Geschmack deutlich überschritten. Auf die „Kaninchen-Szene“ hätte ich gut und gern verzichten können, um zu verstehen, zu welchen Grausamkeiten Blums Helfer fähig ist. Aber auch sonst strotzt dieser Roman vor Brutalität und Bösem.

Alles in allem habe ich „Totenhaus“ trotz der angeführten Kritikpunkte mit viel Spannung gelesen. Bernhard Aichner hat es auch im zweiten Teil geschafft, mich in den Lesebann zu schlagen. Auf die Fortsetzung bin ich schon gespannt.

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David Lagercrantz – Verschwörung

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Quelle: Heyne Verlag

Originaltitel: Det som inte dödar oss
Übersetzer: Ursel Allenstein
Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
ISBN-13: 978-3453269620

Der Verlag über das Buch
Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist haben Millionen Leser begeistert. Weltweit erstürmte die Millennium-Trilogie die Bestsellerlisten und sprengte mit mehr als 80 Millionen verkauften Exemplaren alle Dimensionen. Ein Welterfolg, der seinesgleichen sucht. Nun geht die Geschichte weiter.

Der Verlag über den Autor
David Lagercrantz, 1962 geboren, debütierte als Autor mit dem internationalen Bestseller »Allein auf dem Everest«. Seitdem hat er zahlreiche Romane und Sachbücher veröffentlicht, zuletzt die virtuos geschriebene Lebensgeschichte Zlatan Ibrahimovićs. Im Dezember 2013 wurde er vom schwedischen Originalverlag und Stieg Larssons Familie ausgewählt, den vierten Band der Millennium-Romane zu schreiben. Lagercrantz ist verheiratet und lebt in Stockholm.

Meine Gedanken zum Buch
Die ersten drei Teile der Millennium-Reihe von Stieg Larsson habe ich gern, wenn auch nicht kritiklos gelesen. Die pure Neugier trieb mich dazu, nun auch diesen Teil zu lesen, der die Geschichte um Lisbeth und Mikael fortschreibt.

Begonnen habe ich mit diesem Roman bereits vor Monaten. Aber von Beginn an packt er mich nicht. Die Figuren blieben blass, insbesondere Lisbeth Salander blieb ein Schatten ihrer selbst, vergleicht man sie mit ihren Auftritten in den vorherigen Teilen. Aber auch die Handlung konnte mich nicht begeistern. So legte ich das Buch zwischenzeitlich immer wieder aus der Hand , um Wochen später wieder darin zu lesen. Eigentlich bereue ich ein wenig, so inkonsequent gewesen zu sein und nicht nach den üblichen 100 Seiten einen Schlussstrich zu ziehen.

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Liebster Award

Nach einer längeren, unplanmäßigen Blogauszeit bin ich nach gut einen Vierteljahr wieder zurück in der Bloggerwelt. Da überraschte mich die liebe Elke König von Elkes Literaturwolke auch gleich mit dem „Liebsten Award“, vielen Dank dafür.

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Siehst Du Dir gern die Verfilmungen von Büchern an?
1. Welches ist die beste Verfilmung Deiner Meinung nach?
Da ich fast nicht fernsehe, mal eine Sportübertragung, mal eine Literatursendung, das war es dann aber auch schon, und noch seltener ins Kino gehe, Filme, auch als DVD/Blue ray sind die absolute Ausnahme, Serien schaue ich noch seltener, eigentlich nie, kann ich dazu kaum eine Aussage treffen. Allerdings können die Verfilmungen, die ich so kenne, in der Regel nicht mit den Romanvorlagen mithalten.

2. Ist es schon beim Lesen vorgekommen, das Du vor Deinem inneren Auge die Schauspieler zu Deinen Buch-Figuren gesehen hast? Wenn ja, wer ist da für Dich die beste Besetzung?
Nein. Da ich ja dem Medium Film nicht so offen begegne wie dem geschriebenen Wort, kenne ich auch kaum SchauspielerInnen. Ich glaube, ich sollte mehr Filme schauen.

3. Welches Buch hälst Du für unverfilmbar?
Fast jedes. Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Verfilmung der Vorlage nur sehr selten gerecht wird.

4. Gibt es Autoren für Dich, wo Du die Bücher kaufst, ohne vorher den Klappentext gelesen zu haben?
Klappentexte lese ich äußerst ungern. Oft verraten sie zu viel oder erwecken einen völlig falschen Eindruck von dem Buch. Es gibt Autoren, deren Bücher automatisch in mein Bücherzimmer wandern. Ich vertraue auf Empfehlungen befreundeter LeserInnen. Wenn ich mir die Verlagsvorschauen durchsehe, überfliege ich diese Klappentexte zwar, hoffe aber, sie dann bis zur Lektüre des Buches wieder vergessen zu haben. Aus der Bücherei leihe ich die Bücher nach Bauchgefühl.

5. Warst Du schon mal auf einer Buchmesse? Wenn ja, welches war Dein aufregendstes Erlebnis?
Vor sehr vielen Jahren vor Zeiten des Internets war ich schon einmal auf der Leipziger Buchmesse. Das ist aber schon fast nicht mehr wahr. Aufregend fand ich damals fast alles. Ich kam mir zwischen der vielen Verlagen und ihren Exponaten und der Masse an Mensche ein wenig verloren vor.

6. Bist Du offziell büchersüchtig oder findest Du noch interessante Ausreden zu Deinem überquellenden Bücherregal?
Ich stehe zu meinem Laster. Allerdings habe ich keine überquellenden Bücherregale mehr. Ich habe seit vorigem Jahr ein Bücherzimmer und es werden nur noch Bücher aufgehoben, die mir sehr gut gefallen haben.

7. Fällt es Dir schwer, Dich von Büchern zu trennen?
Früher war das fast unmöglich. Aber infolge meines Umzuges, der mit 2.000 Büchern eine Herausforderung war und mir viele kritische Blicke und Kommentaren der fleißigen Helfer einbrachte, bewahre ich nur noch Bücher auf, die mir etwas bedeuten.

8. Wie trennst Du Dich von Deinen Büchern, Verschenken, verkaufen oder wegwerfen?
Bücher, von denen ich mich trenne, biete ich meinen Freunden und Bekannten an. Haben die vorsortiert, kommt der Rest in den öffentlichen Bücherschrank.

9. Gibt es jemanden in Deiner Familie, der Deine Leidenschaft für Bücher überhaupt nicht teilen kann?
Meine Schwiegermutter.

10. Was würde es für Dich bedeuten, wenn Du nicht mehr lesen dürftest/ könntest?
Verbieten würde ich mir das Lesen nicht lassen. Das hat in meiner Kindheit nicht einmal meine Mutter geschafft. Aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr lesen zu können, wäre ein großer Einschnitt in mein Leben.

Danke dem Blogger, der dich nominiert hat.
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Meine Nominierung geht an Krümel von Krümels Wollwelten.

Welche Hobbys hast du?

1. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deiner Freizeit?
2. Haben sich deine Interessen schon einmal mehr oder weniger plötzlich verändert?
3. Bist du kreativ ?
4. Wovon lässt du dich inspirieren?
5 Welche Rolle spielt die Literatur in deinem Leben?
6. Kannst du deine Hobbys in einer Gemeinschaft „ausleben“ oder musst du deinen Interessen für dich allein nachkommen?
7. Gehst du gern ins Kino?
8. Was war der letzte Film, der dich beeindruckt hat?
9. Du blogst, wie bist du dazu gekommen?
10. Kannst du deine Hobbys ohne die virtuelle Welt genießen, oder ist das Internet dafür notwendig?

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