Maxie Wander – Leben wär’ eine prima Alternative

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Tagebücher und Briefe

Im Sommer 1976 bestätigt sich der schlimme Verdacht, den Maxie Wander hegt. Sie ist an Brustkrebs erkrankt. Anhand ihrer Tagebuchaufzeichnungen und Briefe begleitet der Leser sie während dieses Lebensabschnittes. Dabei ist ihre Erkrankung nur ein Thema von vielen. Sie schildert ihren Alltag in der damaligen DDR und gewährt dem Leser einen Einblick in ihr schriftstellerisches Leben.

 

Ich habe ihr Buch, welches von Fred Wander, ihrem Ehemann, nach ihrem Tod herausgegeben wurde, fast in einem Zug gelesen. Jede Unterbrechung empfand ich als störend. Durch ihre Offenheit empfand ich zu Maxie Wander eine ganz große, fast unheimliche Nähe. Beeindruckend fand ihren selbstkritischen und selbstironische Umgang mit der eigenen Person, sie hinterfragte die Positionen, die sie sowie ihre Verwandten und Freunde vertraten. Ihre Gedanken über das Glück und den Sinn des Lebens haben mich sehr angesprochen. Trotz des teilweise ungewohnten Dialektes, sie war Wienerin, hat mir der Stil ihrer Aufzeichnungen sehr gut gefallen. „Leben wär’ eine prima Alternative“ ist ein bemerkenswertes Buch, es hat mich unwahrscheinlich gefesselt und im tiefsten Inneren berührt.

 

Ich möchte gern mehr über diese starke, beeindruckende Frau erfahren und demnächst von Sabine Zurmühls Biografie von Maxie Wander „Das Leben, dieser Augenblick“ lesen.

 

Taschenbuch: 278 Seiten
Verlag:
Dtv (Juni 1994)
ISBN-13:
978-3423118774
Gelesen:
November 2007

 

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