Ein Abend mit Peter Scholl-Latour

(Foto: Märkische Oderzeitung)

Am 16. Februar 2008 war es soweit. Um 20 Uhr betrat Peter Scholl-Latour unter tosendem Beifall die Bühne des ausverkauften Frankfurter Kleist-Forums.

Entgegen den Ankündigungen und Erwartungen, war diese Veranstaltung keine Lesung. „Lesen können sie selbst.“, sagte Scholl-Latour. So erzählte er auf sehr unterhaltsame Art aus seinem Leben. Berichtete über aktuelle Brennpunkte auf der Welt und hielt sich bei der Kritik an den Politiker nicht zurück. Er sprach frei wie ihm der Schnabel gewachsen war. Denn, so Scholl-Latour, im Alter von fast 84 Jahren, brauche er auf die Karriere keine Rücksicht mehr nehmen. Manchmal sprach er mir aus der Seele. Die Anekdoten, die er in die vornehmlich ernsten Themen einflocht, waren gut ausgewählt und rundeten die wirklich interessante Veranstaltung ab. Im zweiten Teil des Abends stellte sich Peter Scholl-Latour den Fragen von MOZ-Chefredakteur Mangelsdorf.

Nach dem offiziellen Teil gab es die Möglichkeit mit Peter Scholl-Latour persönlich kurz ins Gespräch zu kommen. Er signierte sein neues Buch, nahm sich viel Zeit für sein Publikum, wechselte 2, 3 oder auch gern mehr Sätze mit den Besuchern. Was von den Wartenden einiges an Geduld abforderte. Der noch 83-jährige schien aber nicht müde zu werden. Unermüdlich signierte er, beantwortete Fragen und zeigte reges Interesse an den Äußerungen seiner jeweiligen Gesprächspartner. Es war ein sehr gelungener Abend.

 

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