James W. Nichol – Ausgesetzt

Walker Devereaux, als 3jähriger an einer Straße ausgesetzt, ist jetzt mit 19 Jahren auf der Suche nach seinen Wurzeln. Das einzige, was ihm von seiner Mutter geblieben ist, ist ein altes Foto und ein Brief. Sein Weg führt ihn zielstrebig nach Toronto und relativ schnell findet er seine heiße Spur.

 

„Ausgesetzt“ wurde als DER Thriller gehandelt. Amazon schrieb, Nichol mache süchtig. Aber letzten Endes ist dieses Buch ein eher spannungsarmer, lediglich die Mittelmäßigkeit erreichender Thriller. Die Story ließ sich auf Grund der einfachen Sprache sehr zügig lesen. Die Grundidee des Buches hat mir auch gefallen. Aber die Umsetzung hat mir nicht das gegeben, was ich erwartete. Einige Dinge empfand ich als an den Haaren herbei gezogen, andere wurden häufig wiederholt oder sehr in die Länge gezogen. Spätestens ab der Mitte des Buches war eigentlich klar, wer als Täter in Frage kommt. Es blieb nur noch die Frage nach dem Wie offen. Aber je mehr ich mich dem Ende näherte, wurde auch das immer vorhersehbarer. Künftig werde ich wieder vorsichtiger bei der Buchauswahl sein und mich nicht von entsprechenden Werbestickern verleiten lassen. Ich habe noch ein Buch von diesem Autor auf meinem SuB, aber das wird sich nun wohl noch eine Weile gedulden müssen.

 

Taschenbuch: 426 Seiten
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN-13: 978-3426628287

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