Donna Milner – River

River

Donna Milner

 

Originaltitel: After River

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten

Verlag: Piper

ISBN-13: 978-3492051620

 

Natalie Ward lebt mit ihren Brüdern und den Eltern auf einer Farm in British Columbia. Das Leben war hart, aber gut. Die Wards hatten sich eine heile Welt geschaffen, hauptsächlich, weil über viele Themen nicht gesprochen wurde. An einem Nachmittag im Juli 1966 kam River auf die Farm, blieb und arbeitete dort als Helfer. Er musste als Kriegsdienstverweigerer aus den USA flüchten und fand bei den Wards Familienanschluss. Mit dem Erscheinen von River ändert sich vieles im Leben der jungen Natalie. Als er die Farm verließ, war nichts mehr so wie war. Auch Nathalie verließ die Farm und kehrt erst 34 Jahre später wieder heim, nachdem sie von ihrem Bruder Boyer erfährt, dass ihre Mutter im Sterben liegt.

Mit River gelang die Autorin Donna Milner ein beachtliches Romandebüt. Ganz ruhig beginnt sie die Geschichte aus der Sicht von Natalie zu erzählen. Im Alltag der Familie Ward gab es kaum Höhen und Tiefen. Langsam aber konsequent steigert sie die Spannung, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Der Stil der Autorin hat mir gut gefallen. Leicht und flüssig war das Buch zu lesen, aber trotzdem weder seicht noch kitschig. Den einzigen Mangel, den ich an dem Roman fand, war das Ende. Es war für mich zu vorhersehbar und ein wenig emotional.

Der deutsche Titel des Buches ist mir ein wenig unverständlich. Ich frage mich, warum nicht die einfache Übersetzung des Originaltitels „After River“ übernommen wurde.

Mein Fazit: Von diesem Erstlingswerk der Autorin war ich sehr angenehm überrascht. Es hat mich gut unterhalten und ich hatte schöne Lesestunden. Nun bin ich auf weitere Romane aus der Feder von Donna Milner gespannt.

Über den Autor

Donna Milner lebt mir ihrem Mann im kanadischen Bundesstaat British Columbia. Nachdem ihr erster Roman „River“ ein überwältigendes internationales Echo fand, hängte sie ihre Karriere als Immobilienmaklerin an den Nagel, um sich ganz dem Schreiben zu widmen.

 

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