Literatur im ZDF

Nachdem Amelie Fried und Ijoma Mangold nur kurze Zeit für das ZDF als „Vorleser“ agieren durften, soll es nun einen Neuanfang geben. Wolfgang Herles, der bisherige „Aspekte“-Chef, soll an die Erfolge von „Das Literarische Quartett“ und „Lesen!“ anknüpfen. Ab Juli 2011 wird eine eine auf ihn zugeschnittene Redaktion die Arbeit aufnehmen und im Spätsommer soll die erste Sendung mit neuem Moderator und neuem Konzept ausgestrahlt werden. Herles ist selbst Autor verschiedener Sachbücher und Romane und keineswegs diskussionsscheu. Das macht Hoffnung, dass auch im ZDF die Literatur wieder kontrovers besprochen wird. Wie die Sendung heißen wird und wie viel Sendezeit dem neuen Format gegönnt wird ist bisher unbekannt. Geplant sind sechs Literatursendungen pro Jahr und je eine Sondersendung zu den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt. Ich lasse mich gern überraschen und drücke allen Beteiligten für ein gutes Gelingen die Daumen.

 

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4 Antworten zu Literatur im ZDF

  1. mona lisa schreibt:

    Na, das sind ja Aussichten! Hoffentlich senden sie nicht allzu spätabends!

    • Karthause schreibt:

      Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Aber ich habe in dieser Hinsicht so gar keine. Es wird sicher wieder Freitag 23 Uhr für 30 Minuten werden. Alles andere würde mich sehr wundern. Traurig, aber wahrscheinlich wahr. 😦

  2. Krümel schreibt:

    Nu, die Zeit ist ja relativ, auch „Aspekte“ kommt spät und Denis Scheck noch später; Hauptsache wäre doch, man würde mal wieder eine vernünftige Sendung für Leser gestalten, die nicht nur platt sondern intelligent ist 😉 (Ich persönlich tendiere immer noch, altmodisch dahin oder daher, zum „Literarischen Quartett“, das Beste was es mal gab!)

    Krümel

    • Karthause schreibt:

      Als so relativ sehe ich die Zeit in diesem Falle nicht (Einstein möge mir das verzeihen). Nicht die Sendezeit, obwohl man ja aufnehmen kann, und noch weniger die Sendedauer. Sollen die öffentlich-rechtlichen Sender mal nicht vergessen, sie haben einen Bildungsauftrag, und der Bürger finanziert die Sender durch seine Gebühren mit.

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