Buch der Woche (13. KW 2013)

Der mdr figaro empfiehlt in dieser Woche: „Last Exit to El Paso“ von Fritz Rudolf Fries.

Amazon schreibt dazu:

Kurzbeschreibung

Fritz Rudolf Fries erzählt von einer Reise zweier Männer nach Amerika. Und am Ende werden alle Figuren, die Lebenden wie die Toten, ihre Träume verlassen und sich in den Paradiesen wiederfinden, die sie zu ihren Lebzeiten gesucht haben.Spielen die Herren Pierre Arronax und Archie ein Spiel, als sie sich aufmachen nach Amerika, genauer gesagt nach El Paso? Oder erlaubt sich da jemand einen bösen Scherz?Jedenfalls erfahren die beiden alten Männer, hinfällig schon und „am Ende ihrer Tage“, per Telefon, dass sie eine Weltreise gewonnen haben. Skeptisch zwar, haben sie wenig zu verlieren. Und Lust am Spiel hatten sie immer schon, entwerfen sie doch als ehemalige Bürger der DDR seit langem wild verworrene Szenarien, von denen nicht immer klar ist, ob sie in der Realität oder im Kopf ihren Ort haben. Drehbücher oder Romane, in denen die „Montagetechnik eines Fellini mit der absurden Komik eines Groucho Marx“ verbunden wird, entstehen so. Oder wenigstens die Ideen dazu.Getreu dem Motto der Bremer Stadtmusikanten „Etwas Besseres als den Tod findest du überall“ machen sich die beiden Männer in Damenbegleitung auf die abenteuerliche Reise, die sich bald als ein von geheimnisvollen Diensten inszeniertes Wettrennen entpuppt: Einer fährt entlang der amerikanischen Ostküste, der andere entlang der Westküste gen Süden. Weitere Weisungen und das Ziel der Reise sollen ihnen erst unterwegs mitgeteilt werden. Nicht genug damit: Fries verwickelt seine Helden in ein fortwährendes Geistergespräch mit den drei Kritikern aus Bolaños Roman „2666“.
Über den Autor

Fritz Rudolf Fries wurde 1936 in Bilbao (Spanien) als Sohn eines deutschen Kaufmanns geboren. 1942 siedelte die Familie nach Leipzig über. Er studierte Anglistik und Romanistik in Leipzig und arbeitete im Anschluß als Übersetzer und Dolmetscher. Von 1960-1966 arbeitete er als Assistent an der Akademie der Wissenschaften in Berlin, DDR. 1972 wurde er Mitglied des Pen-Zentrums der DDR und kurz darauf in dessen Präsidium gewählt. Nach der Wiedervereinigung wurde er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt sowie der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines, Empfehlungen abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Buch der Woche (13. KW 2013)

  1. buzzaldrinsblog schreibt:

    Das klang so interessant, das ich es mir als RE bestellt habe und schon sehr gespannt darauf bin, wie es mir gefallen wird. 🙂

    • Karthause schreibt:

      Auch ich finde es sehr interessant, aber es ist sicher nicht von Nachteil wenn man „2666“ kennt. Ich schaffe es auch nicht in der nächsten Zeit, also wird „Last Exit…“ erst einmal ein Wunschlisten-Dasein fristen.

      • buzzaldrinsblog schreibt:

        Ich habe „2666“ vor einigen Jahren, damals direkt nach dem Erscheinen des Romans, gelesen und war sehr begeistert. Es gehört zu einem meiner Lieblingsbücher und um so gespannter bin ich auf diese Lektüre. 🙂

      • Karthause schreibt:

        Viel Spaß beim Lesen, ich bin auf deine Eindrücke schon sehr gespannt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s