Der 1. Satz

Wieder einmal fand ich einen ersten Satz, den man sich auf der Zunge wie ein Sahnebonbon zergehen lassen kann:

„Es gibt Anblicke, von denen ich nicht mehr weiß, ob sie mir gut- oder wehtun, ob ich hinsehen darf oder den Blick abwenden soll, und irgendwann habe ich den Blick abgewandt und bin beschäftigt damit, mir selbst zu erklären, dass das eben Geschehene kein Zeichen war, keine Botschaft an mich, sondern einfach nur das Leben, an dem jeder zumindest mal vorbeikommt, falls er, wie ich, nicht mehr daran beteiligt ist.“

(aus „Die kurzen und die langen Jahre“ von Thommie Bayer S. 7)

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