Justin Go – Der stete Lauf der Stunden

Der stete Lauf der Stunden

Justin Go

Gebundene Ausgabe: 512 Seiten

Verlag: Hoffmann und Campe

ISBN-13: 978-3455404333

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Kurzbeschreibung (Quelle: amazon.de)

Liebe ist das größte Abenteuer und das wertvollste Vermächtnis. Ein unermessliches Erbe, bald für immer verloren. Der junge Tristan Campbell muss herausfinden, wer die geheimnisvolle, schöne Imogen war. Und warum sich der vermögende Ashley in sie verliebt hat – vor fast einem Jahrhundert. Und vor allem, warum die beiden nicht zueinander finden konnten. Zwei Monate bleiben Tristan. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem der Herzschlag immer stärker wird: Von den Höhen des Himalaya über London, Paris, Berlin bis nach Schweden und Island. Überall entdeckt er Spuren einer großen Liebe.

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Über den Autor (Quelle: amazon.de)

Justin Go, geboren 1980, studierte Geschichte und Literaturwissenschaften in Kalifornien und London. Nach Stationen in Paris, London, New York und Berlin lebt er heute in Kalifornien. Der stete Lauf der Stunden ist sein erster Roman.

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Meine Meinung

Die Suche nach einem Erben ist in der Literatur nicht neu, kann aber durchaus Potential für einen guten Roman enthalten. In diesem erfährt Tristan, dass er womöglich der letzte Nachfahre der immens reichen Imogen sei. Nun muss er beweisen, dass dem so ist und er der rechtmäßige Erbe ist. Dafür bleiben ihm nur noch 2 Monate Zeit, sonst fällt das Erbe wohltätigen Vereinen zu.

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Eine große Werbekampagne begleitete diesen Erstling von Justin Go, der in 21 Ländern gleichzeitig erschien, und für einen Debütroman finde ich ihn nicht schlecht. Zwar weist er in seinen Beschreibungen, insbesondere als es um das Bergsteigen ging, einiges an Längen auf. Vielleicht habe ich das auch nur so empfunden, weil dies nicht zu meinen direkten Interessengebieten gehört. Viele Handlungsorte gepaart mit noch mehr Anekdoten und Anekdötchen brachten zwar Abwechslung in den in zwei Handlungssträngen erzählten Roman, sorgte aber nur bedingt für Spannung, da einige Ereignisse ins Leere liefen und nicht endgültig aufgelöst wurden.

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Die Charakterisierung der Personen hat mich nur bei den Hauptpersonen halbwegs zufrieden gestellt, viele der Nebenpersonen blieben blass.

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Trotzdem ließ sich der Roman recht zügig lesen. Er ist in einer einfachen gut lesbaren Sprache geschrieben. Nach diesem Erstling von Justin Go werde ich seine Entwicklung als Autor im Auge behalten und bin gespannt auf weitere Romane aus seiner Feder, die vielleicht dann schon ein bisschen ausgereifter sind.

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Eine Antwort zu Justin Go – Der stete Lauf der Stunden

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