Renee Knight – Deadline

Deadline von Renee Knight  Quelle: Goldmann Verlag

Deadline von Renee Knight
Quelle: Goldmann Verlag

Originaltitel: Disclaimer
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN-13: 978-3442314065

Der Verlag über das Buch:

Diesen einen Tag vor zwanzig Jahren wird Catherine nie vergessen. Was damals geschah, sollte für immer ein Geheimnis bleiben, bis zum Ende ihres Lebens. Doch dann hält sie plötzlich diesen Roman in den Händen, in dem ihre geheime Geschichte bis ins Detail erzählt wird. Bestürzt blättert sie eine Seite nach der anderen um. Wer kann so genau von den damaligen Ereignissen wissen, und was will der mysteriöse Verfasser des Buches von ihr? Als sie die letzte Seite aufschlägt, findet sie die grausame Antwort: Die Geschichte endet mit ihrem gewaltsamen Tod. Catherine gerät in Panik – und das ist genau das, was Stephen Brigstocke gewollt hat. Er kennt Catherine nicht, aber er weiß von ihrem Geheimnis. Und er hat sich geschworen – sie soll büßen für das, was sie getan hat, bis zu ihrem letzten Atemzug …

Der Verlag über den Autor

Renée Knight hat Dokumentationen für die BBC produziert, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre Fernseh- und Filmdrehbücher wurden von der BBC, Channel Four und Capital Films erworben. Sie absolvierte den renommierten Schreibkurs der Faber Academy und legt mit »Deadline« ihren ersten Roman vor. Renée Knight lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in London.

Meine Gedanken zum Buch

„Deadline“ ist der erste Roman der britischen Autorin Renée Knight, die sich zuvor mit BBC-Dokumentationen einen Namen gemacht hat. In diesem Debüt erzählt sie die Geschichte von Catherine, die auf subtile Weise von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Ein von ihr streng gehütetes Geheimnis findet sie sehr detailliert in einem Roman niedergeschrieben. Nach und nach wird dieses Buch Catherines erwachsenem Sohn, ihrem Mann und ihren Kollegen zugespielt.

Es dauert recht lange, ehe man als Leser einen kleinen Lichtschein in seinem Lesetunnel erkennt und erahnen kann, worin das Geheimnis Catherines besteht, wessen der Autor des sie belastenden Buches sie bezichtigt und was wirklich geschah. Viele Rückblenden lassen das Bild der Vergangenheit nach und nach komplexer erscheinen. Mich hat dieser Stil einerseits gestört, andererseits bin ich nur deshalb dem Buch treu geblieben, weil ich wissen wollte, ob das Ende, das der Autor des ominösen Buches ihr vorherbestimmt, letztlich von Renée Knight ebenso umgesetzt wird. Darüber hinaus fand ich „Deadline“ nicht außergewöhnlich spannend.

So ganz konnte ich mit diesem Buch nicht warm werden, es war aber wiederum auch nicht wirklich schlecht. Für weitere Thriller der Autorin sehe ich durchaus Entwicklungspotential, wenn sie ein paar mehr Wendungen einbauen und die Figuren ein wenig diffiziler charakterisieren würde.

Kurzum, mit „Deadline“ habe ich einen soliden Erstling gelesen, der mich etwas zwiegespalten zurücklässt.

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