Bernhard Aichner – Die Schöne und der Tod

Die Schoene und der Tod von Bernhard Aichner

Die Schoene und der Tod von Bernhard Aichner – Quelle: Verlagsgruppe Random House

Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: btb Verlag
ISBN-13: 978-3442713660

Der Verlag über das Buch

Die Schwester seiner ersten großen Liebe bringt sich um. Totengräber Max Broll muss sie begraben, doch damit nicht genug: Margas Leiche wird aus dem noch frischen Grab entführt. Warum? Und vor allem: von wem? Gegen den Willen der Polizei nimmt Broll, zusammen mit seinem besten Freund Johann Baroni, einem pensionierten Fußballstar, die Sache selbst in die Hand. Für die beiden beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod.

Der Verlag über den Autor

Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint. Für die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.

Meine Gedanken zum Buch

Bernhard Aichner ist dem Bestattungsmilieu treu geblieben. Aber anders als die Thriller um die Bestatterin Brunhilde Blum ist „Die Schöne und der Tod“ weniger hart und brutal, trotzdem sehr speziell auf eine nicht unangenehme Art und Weise. Der Protagonist Max Broll will auf eigene Faust die Einführung einer bereits bestatteten Leiche aufdecken. Von der Polizei bekommt er weder Unterstützung noch Hilfe nur sein Freund, der Ex-Fußballstar Johann Baroni steht an seiner Seite. So ermittelt Max sowohl im Umfeld der Verstorbenen als auch im zwielichtigen Wiener Nachtleben.

Dieser Krimi ist der erste Teil der Max-Broll-Reihe und er wirkt erfrischend modern auf mich. Das liegt sicher nicht zuletzt an der unkonventionellen Dialogdarstellung. Mich hat diese nicht gestört, im Gegenteil. Als sehr angenehm empfand ich, wie wenige Gewaltszenen und Blutvergießen diesen Kriminalroman ausmachten. Aus der Kenntnis der anderen Bestatter-Thriller war ich auf wesentlich Härteres gefasst. Als böse, aber trotzdem mit einem gewissen Witz ausgestattet und unterhaltsam würde ich diesen Krimi kurz beschreiben. Die 250 Seiten umfassende Handlung hat keinerlei Längen und lässt sich dementsprechend leicht und flott lesen. So bedauerte ich es, mich schon nach einem verregnetem Sommertag bereits wieder von Max verabschieden zu müssen. Aber 3 weitere Teile der Reihe sind bereits erschienen, so wird es wohl keine lange andauernde Abstinenz sein.

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