Daniel Wolf – Das Gold des Meeres

Das Gold des Meeres von Daniel Wolf

Das Gold des Meeres von Daniel Wolf Quelle: Goldmann Verlag

Das Gold des Meeres
Daniel Wolf
Taschenbuch:
672 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN-13: 978-3442483181

Der Verlag über das Buch

Varennes-Saint-Jacques 1260: Die Gebrüder Fleury könnten verschiedener nicht sein. Während Michel das legendäre kaufmännische Talent seines Großvaters geerbt hat und das Handelsimperium der Familie ausbaut, träumt Balian von Ruhm und Ehre auf dem Schlachtfeld. Doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihm. Nach dem Tod seines Bruders muss Balian die Geschäfte plötzlich allein führen. Es kommt, wie es kommen muss: Bald steht die Familie vor dem Ruin. Balian sieht nur noch eine Chance: Eine waghalsige Handelsfahrt soll ihn retten. Das Abenteuer führt ihn und seine Schwester Blanche bis ans Ende der bekannten Welt – und einer seiner Gefährten ist ein Mörder …

Der Verlag über den Autor

Daniel Wolf ist das Pseudonym von Christoph Lode. Der 1977 geborene Schriftsteller arbeitete zunächst u.a. als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und in einer psychiatrischen Klinik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit den historischen Romanen „Das Salz der Erde“ und „Das Licht der Welt“ gelang ihm der Sprung auf die Bestsellerlisten. Er lebt mit seiner Frau und zwei Katzen in Speyer.

Meine Gedanken zum Buch

Als sich Michel, Clement und Balian im Jahr 1256 auf einer Geschäftsreise in London aufhalten, werden Michel und Clement brutal ermordet. Balian erhascht noch einen Blick auf die fliehenden Mörder und schwört Rache. Nun ist er es, der das Handelsunternehmen der Familie Fleury weiterführen soll. Aber nicht nur sein fehlendes kaufmännisches Geschick, auch große Naivität bringen das Haus Fleury bis an den Rand des Ruins. So bleibt Balian nur die Flucht nach vorn. Er muss und will in den Handel mit den Gotländern eintreten, der eigentliche in der festen Hand der Lübecker ist.

Nach „Das Salz der Erde“ und „Das Licht der Welt“ mit jeweils 1152 Seiten setzt Daniel Wolf sein monumentales Mittelalterepos mit dem gut 650 Seiten umfassenden „Das Gold Meere“ fort. Damit vervollständigt und erweitert er ein ausgezeichnetes Zeit- und Sittenbild. Historische Fakten und fiktive Begebenheiten verschmelzen zu einem harmonischen Ganzen. Die Hauptpersonen durchlaufen eine nachvollziehbare Entwicklung. Auch wenn man nicht immer alle Entscheidungen der Protagonisten hundertprozentig versteht, stehen diese doch im Kontext zu ihrer Persönlichkeit.

Obwohl dieser Teil der Saga um die Familie Fleury 400 Seiten kürzer ist, empfand ich im Handlungsablauf doch ein paar – wenn auch nur wenige –  Längen. Den Handlungsort im Baltikum fand ich dagegen sehr interessant und gut gewählt.

Wie auch die vorherigen Teile ließ sich auch dieser sehr schnell und leicht lesen. Auch wenn ich von Beginn an überzeugt war, den Ausgang der Geschichte zu kennen, folgte ich dem Autor sehr gern auf den verschlungenen und schwierigen Pfaden dorthin. Mit eingebauten Wendungen überraschte er mich immer wieder.

Was bleibt nun nach einer klaren Leseempfehlung für dieses Buch? Die Vorfreude auf einen weiteren Teil dieses in Umfang und Inhalt beeindruckenden Epos.

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