Andreas Gruber – Todesmärchen

Todesmaerchen von Andreas Gruber

Todesmaerchen von Andreas Gruber Quelle: Goldmann Verlag

Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN-13: 978-3442483129

Der Verlag über das Buch

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel …

Der Verlag über den Autor

Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie und fünf Katzen in Grillenberg in Niederösterreich. Seine Bücher wurden u.a. für den Friedrich-Glauser-Krimi Preis und zweimal für den Leo-Perutz-Krimi-Preis nominiert, mit der Herzogenrather-Handschelle, dreimal mit dem Vincent Preis und dreimal mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet.

Meine Gedanken zum Buch

„Todesmärchen“ ist der dritte Teil der Reihe um das Ermittlerduo Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder. Wieder ist ein Serienmörder unterwegs. Der bei seinen Bluttaten Szenen von Märchen nachstellt. Alle Morde deuten auf eine Person hin, aber die hat ein Alibi und sitzt im norddeutschen Steinfels in einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Anderas Grubers Thriller sind immer etwas anders, etwas spezieller, etwas härter und subtiler als andere dieses Genres. Stets überrascht er den Leser mit eigenwilligen Szenarien, in denen er seine „seine“ Serienmörder agieren lässt. Leser, die zu seinen Thrillern greifen, sollten ahnen, dass sie Härte und Brutalität erwartet. Trotzdem überraschen immer wieder über die Abscheulichkeit der Taten. Aber dies ist macht nur einen Teil seiner sehr klug konstruierten Thriller aus. Die Personen, insbesondere Sneijder und Nemez wirken lebensnah und trotzdem einzigartig, man kann sie kaum mit anderen Ermittlern vergleichen. Der Täter, macht eine Entwicklung durch, die wenigstens ansatzweise verständlich macht, wie es zu solchen Taten kommen kann.

Andreas Gruber ist sich mit „Todesmärchen“ im Stil treu geblieben und hat wieder einen überzeugenden Thriller vorgelegt, der seine Fans begeistern wird. Nun darf man abwarten, ob und wie es Maarten S. Sneijder weitergeht.

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