Virginia Baily – Im ersten Licht des Morgens

Im ersten Licht des Morgens von Virginia Baily

Originaltitel: Early One Morning
Übersetzer: Christiane Burkhardt
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Diana Verlag
ISBN-13: 978-3453359130

Der Verlag über das Buch

Kraftvoll und berührend erzählt Virginia Baily von Liebe und Rettung, Schuld und Verantwortung vor der atmosphärischen Kulisse Roms

Bevor an einem Morgen im Jahr 1943 die Sonne aufgeht, tritt Chiara im besetzten Rom auf die Straße. Noch ahnt sie nicht, dass sie an diesem Tag einem kleinen Jungen das Leben retten wird. Doch als sie Daniele begegnet, verbinden sich ihre Schicksale unwiderruflich miteinander. Chiara nimmt ihn allen Widrigkeiten zum Trotz an wie einen Sohn. Aus Liebe tut sie fortan alles, um ihn zu schützen – und aus Liebe begeht sie nach Kriegsende einen folgenschweren Verrat …

Der Verlag über die Autorin

Virginia Baily studierte Italienisch, Französisch und Englisch und leitet eine Zeitschrift für Kurzgeschichten, die sie mitbegründete. Neben dem Schreiben gilt ihre Leidenschaft Reisen nach Afrika und Italien. Im ersten Licht des Morgens schrieb sie während eines langen Aufenthalts in Rom. Der Roman wurde in England zum Bestseller und erscheint in zwölf Ländern. Heute lebt die Autorin im südenglischen Exeter.

Meine Gedanken zum Buch

„Im ersten Licht des Morgens“ war für mich ein sehr gelungener Auftakt meines Lesejahres. Die Autorin Virginia Baily erzählt von einer ganz besonderen Liebesgeschichte. Ihren Ursprung nimmt die im Jahr 1943 im besetzten Rom, als Chiara den kleinen Daniele vor der Deportation rettet. Dreißig Jahre später arbeitet sie als Übersetzerin und steht mitten im Leben, in dem Daniele keine Rolle mehr zu spielen scheint. Doch dann trifft sie die junge Maria…

Von Kapitel zu Kapitel wechselt die Autorin den Handlungsort und/oder die Zeit. Dadurch ist es manchmal etwas schwierig, z. B. nach einer längeren Lesepause, sich zu orientieren. Hilfreich sind dabei die Ort- und Zeitangaben am Kapitelbeginn.

Mit viel Empathie erzählt die Autorin Chiaras Geschichte. Dabei gleitet sie nie in zu viel Sentimentalität oder gar Gefühlsduselei ab. Alle Gefühle wirken echt und nachvollziehbar. Einzig mit dem Schluss habe ich gehadert. Die spannende Lebensgeschichte wurde ruhig und sehr angenehm erzählt. Diesen Erzählstil brach die Autorin am Ende und es wirkte auf den letzten Seiten etwas schnell erzählt.

Ich mochte diesen Roman recht gern, er hat mich berührt und nachdenklich gemacht.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter 2017, Belletristik abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s