Robert Harris – Konklave

Quelle: Heyne Verlag

Quelle: Heyne Verlag

Originaltitel: Conclave
Übersetzer:
Wolfgang Müller
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
ISBN-13: 978-3453270725

Der Verlag über das Buch

Der Papst ist tot. Die um den Heiligen Stuhl buhlenden Gegner formieren sich: Traditionalisten, Modernisten, Schwarzafrikaner, Südamerikaner … Kardinal Lomeli, den eine Glaubenskrise plagt, leitet das schwierige Konklave. Als sich die Pforten hinter den 117 Kardinälen schließen, trifft ein allen unbekannter Nachzügler ein. Der verstorbene Papst hatte den Bischof von Bagdad im Geheimen zum Kardinal ernannt. Ist der aufrechte Kirchenmann der neue Hoffnungsträger in Zeiten von Krieg und Terror – oder ein unerbittlicher Rivale mit ganz eigenen Plänen? Die Welt wartet, dass weißer Rauch aufsteigt

Der Verlag über den Autor

Bevor Robert Harris Romanautor wurde, war er als Reporter und Redakteur tätig. Nach seinem Studium in Cambridge arbeitete er als Reporter für die BBC und als Redakteur für den „Observer“. Der 1957 in Nottingham geborene Autor wurde 2003 als bester Kolumnist mit dem „British Press Award“ für seine Arbeit beim „Daily Telegraph“ und der „Sunday Times“ ausgezeichnet. Neben seinen Romanen, darunter Bestseller wie „Vaterland“, „Enigma“ und „Imperium“, schreibt er auch Sachbücher. In seinen Büchern verbindet er Fiktion und historische Fakten, sie entführen ihre Leser so in andere Welten und Zeiten. Heute lebt der Autor mit seiner Frau und vier Kindern in Berkshire.

Meine Gedanken zum Buch

Der Papst ist tot – Habemus Papam. Die ist die Zeitspanne, in der Robert Harris seinen Roman um die fiktive Wahl eines Papstes ansiedelt. Die Zeit ist unbenannt und auch für die Handlung nicht ausschlaggebend. Wichtig allein ist das Prozedere an sich. Wie oft vermutet, gibt es hinter den Mauern des Vatikans Intrigen, Verschwörungen, Klüngeleien. So beschreibt Harris gekonnt, wie die Fäden gezogen und Allianzen geschlossen werden. Dabei erklärt er Beweggründe, Erwartungen und nicht zuletzt auch die persönlichen Konflikte und Verpflichtungen sowie die Zweifel der Kardinäle. In der Realität findet all das hinter verschlossenen Türen statt, Robert Harris öffnet diese für seinen Leser einen Spalt breit und zeigt wie es hinter den Mauern des Vatikans zugehen könnte, aber keinesfalls muss. Denn „Konklave“ ist ein Roman der vom Autor erdacht wurde, dem aber fundierte Sachkenntnis zugrunde liegt.

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2 Antworten zu Robert Harris – Konklave

  1. Die Beschreibung von Prozessen, die hinter verschlossenen Türen stattfinden, sind immer doppelt interessant. Umso mehr, wenn er Verfasser wie oben beschrieben über fundierte Sachkenntnisse verfügt. Mit großem Vergnügen habe ich „The Young Pope“ angeschaut und ich denke, ich werde mir dieses Buch erlesen in der Hoffnung, auch dabei auf Skurriles, unerwartete Ver- und Entwicklungen sowie dunkle Geheimnisse aus einer uns verborgenen Welt zu stoßen.

    • Karthause schreibt:

      In etwa so, wie Robert Harris die Verbrüderungen und Intrigen und auch den gesamten Ablauf des Konklaves beschrieb, stellte ich es mir auch vor und ich glaube, so sehr weit weg von der Realität ist es nicht. Viel Spaß beim Erlesen.

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