Susanne Kliem – Das Scherbenhaus

Das Scherbenhaus – Susanne Kliem Quelle: carl’s books

Broschiert: 336 Seiten
Verlag: carl’s books
ISBN-13: 978-3570585665

Der Verlag über das Buch

Subtil und beklemmend: Ein genialer psychologischer Spannungsroman

Carla Brendel wird seit Monaten von einem Stalker verfolgt, der ihr Fotos mit bedrohlichen Motiven schickt: Menschliche Haut. Ein Messer. Wunden. Aus Angst vor dem Fremden flüchtet sie aus ihrer idyllischen Heimatstadt in Norddeutschland zu ihrer Halbschwester nach Berlin. In Ellens luxuriöser Wohnanlage „Safe Haven“, die mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet ist, fühlt sie sich beschützt. Doch kurz nach ihrer Ankunft verschwindet Ellen spurlos, ihre Leiche wird wenige Tage später aus der Spree geborgen. Ein tragischer Unfall? Oder wissen die anderen Hausbewohner mehr, als sie sagen? Carlas Zweifel wachsen. Sie bleibt und sucht nach der Wahrheit. Dabei merkt sie schnell, dass im „Safe Haven“ ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen. Und es tödlich enden kann, wenn man zu viele Fragen stellt …

Der Verlag über die Autorin

Susanne Kliem wurde 1965 am Niederrhein geboren. Sie arbeitete als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF und für das größte deutsche Theaterfestival »Theater der Welt«. Seit 2009 schreibt sie Krimis, für die sie bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.

Mehr Informationen sind auf der Autoren-Website zu finden: www.susannekliem.de

Meine Gedanken zum Buch

Weil Carla Brendel gestalkt wird, flüchtet sie aus Stade zu ihrer Halbschwester nach Berlin. Diese besitzt dort eine Immobilie, die hochmodern und nach dem aktuellsten Stand rundum gesichert ist. Aber bereits kurz nach Carlas Ankunft verschwindet Ellen. Hilfe sucht Carla bei den Bewohnern der Wohnanlage.

Als Leser empfindet man „Das Scherbenhaus“ wie ein Puzzle, dessen Teile es heißt zusammenzusetzen. Wer stalkt Carla? Warum ist Ellen verschwunden? Ist ihr etwas zugestoßen und wenn ja, weshalb? Welchem der Hausbewohner kann Carla vertrauen? Welche Geheimnisse verbinden sie? Wer verfolgt welche Interessen?

Susanne Kliem fängt mit dieser Fülle an Fragen ihre Leser in der Hoffnung auf Antworten ganz geschickt ein. Diese findet man aber nur nach und nach und die gilt es auch immer wieder zu hinterfragen. Das garantiert durchgängige Spannung und einen guten Lesefluss.

Die Personen wurden recht gut entwickelt, Carla selbst kam mir ein wenig naiv vor, aber sie passte gut in die Rolle, der arglosen Kleinstädterin in der Großstadt. Keiner der Protagonisten war nur gut. Jeder hatte seine dunklen Geheimnisse und so tappte Carla in so manche von erfahrenen Thrillerlesern offenkundig erkennbare Falle.

„Das Scherbenhaus“ ließ sich schnell und gut lesen. Einzig auf die eingebettete Liebesgeschichte hätte ich gut verzichten können.

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