Peter Gallert/Jörg Reiter – Glaube Liebe Tod

Quelle: Ullstein Verlag

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
ISBN-13: 978-3548288918

Der Verlag über das Buch

Woran kann man glauben in einer Welt voller Verbrechen?

Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der Seelsorger Martin Bauer soll ihn daran hindern. Er klettert einfach über das Geländer und springt selbst. Überrumpelt springt der Beamte hinterher, um Bauer zu retten. Gemeinsam können sie sich aus dem Wasser ziehen. Bauer hat hoch gepokert, aber gewonnen. Doch wenige Stunden später ist der Polizist tot, nach einem Sturz vom Deck eines Parkhauses. Ein klarer Fall von Selbstmord, gegen den Beamten wurde wegen Korruption ermittelt. Bauer weiß nicht, was er glauben soll. Und er sieht die Verzweiflung in der Familie des Toten. Auf der Suche nach der Wahrheit setzt er alles aufs Spiel …

Der Verlag über die Autoren

Peter Gallert wurde 1962 in Bonn geboren. Ein Germanistik- und Geschichtsstudium brach er erfolgreich ab. Seit den 90er Jahren Drehbuchautor für TV-Serien von Krimi bis Krankenhaus (in Zusammenarbeit mit Jörg Reiter). Er ist Karate-Kindertrainer, hat drei Töchter und lebt mit seiner Familie in Köln.

Jörg Reiter wurde 1952 in Düsseldorf geboren. Nach dem Studium (u.a. der Ethnologie und Filmwissenschaft) und Promotion Dozent in Köln und Heidelberg. Seit 1992 freier Autor: Sachbuch, Rateshow, Dokumentarfilm. Dann Drehbücher für TV-Serien von Krimi bis Krankenhaus (mit Peter Gallert). Der Autor lebt in Köln.

Meine Gedanken zum Buch

Auf einer Duisburger Autobahnbrücke steht ein Mann und will in den Rhein springen. Er ist Polizist. Der Polizeiseelsorger Martin Bauer soll ihn vom Selbstmord abbringen und springt selbst in Fluss, darauf hoffend, dass der Lebensmüde versucht, ihn zu retten. Sein Plan geht auf, aber nur Stunden später wird der Polizist tot vor einem Parkhaus aufgefunden. Anscheinend hat er seinem Leben durch einen Sprung in die Tiefe ein Ende gesetzt.

Von der ersten Seite zog mich dieser Krimi in seinen Bann. Von Beginn an war die Spannung vorhanden, die nie ganz abflachte. Es gab ruhigere Stellen, aber Längen empfand ich beim Lesen nie.

„Glaube, Liebe, Tod“ ist der Auftakt einer Reihe um den Polizeiseelsorger Martin Bauer. In diesem wurden neben den Ermittlungen um den Tod des Polizisten, dessen Akte der Polizeichef so gern als Selbsttötung schließen würde, die ermittelnden Personen eingeführt. Das ist neben dem Pfarrer in erster Linie noch die Kommissarin Verena Dohr. Beide haben auch persönliche Probleme. Die zwar ihren Raum im Roman einnehmen, aber nicht zu sehr in den Vordergrund rücken, dass sie die eigentliche Handlung überlagern. Die Handlung aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass der Leser auch über die Hintergründe gut informiert ist. Gut und sehr bildhaft waren die Schauplätze beschrieben.

Mir hat der Duisburg-Krimi gut gefallen. Lokalkolorit und ein eigenwilliges Ermittlerduo sorgten für gute und spannende Unterhaltung.

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