Martina Sahler – Die Stadt des Zaren

Quelle: Ullstein.de

Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
Verlag: List Hardcover
ISBN-13: 978-3471351543

Der Verlag über das Buch

Der große Roman über die Gründung von Sankt Petersburg

Zar Peter setzt im Mai 1703 an der Newa den ersten Spatenstich. Er will eine Stadt nach westlichem Vorbild bauen: Sankt Petersburg. Ein monumentales Vorhaben, das Aufstiegschancen und Abenteuer verheißt. Aus allen Himmelsrichtungen reisen die Menschen an: Graf Fjodor mit seiner intriganten Frau und ihrer Tochter, die sich nach dem Wunsch der Eltern mit dem Zaren verloben soll. Ein italienischer Architekt, der seine Geliebte in Florenz zurücklässt und von der Vergangenheit eingeholt wird. Der deutsche Arzt Dr. Albrecht mit seinen Töchtern. Während die Jüngere mit einem holländischen Tischlergesellen abenteuerlustig durch die Sumpflandschaft streift, verliert die Ältere ihr Herz an einen Mann, der zum Mörder wird. Langsam wächst eine Stadt heran …

Der Roman einer Stadt, eine lebendige Geschichtsstunde über Aufbruch und Abenteuer.

Der Verlag über die Autorin

Martina Sahler erfüllt sich mit diesem Roman den persönlichen Traum, die Gründungsgeschichte ihrer Lieblingsstadt Sankt Petersburg zu erzählen. Mit ihren bisherigen historischen Serien hat sie viele begeisterte Leser gewonnen. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln. http://www.martinasahler.de

Meine Gedanken zum Buch

Zar Peter I. Ist westlich orientiert und so soll auch die Stadt, die seinen Namen tragen wird, das Tor zum Westen werden. Die Rückständigkeit seines Landes hat er während seiner Auslandsaufenthalte klar erkannt und St. Pieterburch soll glanzvoll aus einem sumpfigen Gebiet am Ufer der Newa erbaut werden. Seinen Plan setzt er durch, mit ganzer Kraft und allen Mitteln. Seine besten Leute und unzählige Leibeigene holt er an die Newa zur Verwirklichung seiner Vision.

Neben der umfangreichen Entstehungsgeschichte gibt es auch zahlreiche menschliche Schicksale, diese schafften es jedoch nie wirklich in den Mittelpunkt der Handlung zu gelangen. Beschreibungen des Aufbaus waren im Kern des Buches. So überwog auch der erzählerisch-beschreibende Teil im Vergleich zur personellen Handlung. Was auch zur Folge hatte, dass die Charakterisierung der Protagonisten nicht so facettenreich war, als ich es von ihren beiden anderen „Russlandromanen“ kannte.

Der Roman über den Aufbau von St. Petersburg, in dem es nebenbei auch um Intrigen, Liebe und Krieg ging, war sehr flüssig geschrieben und wies keine Längen auf. Ich habe ihn mit sehr viel Interesse gelesen. Das Buch brachte mir unterhaltsame Lesestunden und viele neue Informationen über die Entstehungsgeschichte von St. Petersburg. Martina Sahler hat mich wieder überzeugt.

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