Tess Gerritsen – Blutzeuge

Blutzeuge von Tess Gerritsen
Quelle: Randomhouse.de

Originaltitel: I Know A Secret (Rizzoli & Isles 12)
Übersetzer: Andreas Jäger
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Limes Verlag
ISBN-13: 978-3809026389

 

Der Verlag über das Buch

In Boston wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – in der offenen Handfläche liegen ihre Augäpfel. Die Verstümmelung geschah post mortem, wie bei der Obduktion eindeutig festgestellt wird. Doch die genaue Todesursache bleibt unklar. Kurze Zeit später taucht die Leiche eines Mannes auf – Pfeile ragen aus seinem Brustkorb, die ebenfalls erst nach seinem Tod dort platziert wurden. Beide wurden Opfer desselben Täters, ansonsten scheint es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Detective Jane Rizzoli steht vor einem Rätsel, bis eine Spur sie zu einem Jahrzehnte zurückliegenden Fall von Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort führt …

Der Verlag über die Autorin

So gekonnt wie Tess Gerritsen vereint niemand erzählerische Raffinesse mit medizinischer Detailgenauigkeit und psychologischer Glaubwürdigkeit der Figuren. Bevor sie mit dem Schreiben begann, war die Autorin selbst erfolgreiche Ärztin. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit dem Thriller Die Chirurgin, in dem Detective Jane Rizzoli erstmals ermittelt. Seither sind Tess Gerritsens Thriller um das Bostoner Ermittlerduo Rizzoli & Isles von den internationalen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Maine.

Meine Gedanken zum Buch

„Blutzeuge“ ist der 12. Band der Reihe um Detective Jane Rizzoli und die Rechtsmedizinerin Dr. Maura Isles. Beide kenne ich inzwischen gut und doch erfuhr ich auch wieder Neues aus ihrer persönlichen Geschichte. Wie schon in den Vorgängern stehen nicht nur die Ermittlungen in den verschiedenen Todesfällen im Mittelpunkt, auch die Ermittlerinnen selbst bilden den Kern eines Handlungsstranges.

Auch in diesem Fall sind die Taten etwas speziell, einer Ermordeten wurden die Augäpfel in die Handflächen gelegt, einem anderen wurden post mortem Pfeile in der Brust plaziert. Ein Serientäter treibt in Boston sein Unwesen. Doch zunächst gab es keinerlei Verbindung zwischen den Opfern.

Die Thriller um das Ermittlerduo Rizzoli und Isles erwarte ich immer voller Ungeduld und verschlinge sie förmlich umgehend. Bei diesem 12. Fall tat ich mich ein wenig schwerer. Das Buch war gut, keine Frage. Es hatte all das, was ich von einem Thriller erwarte – Spannung, glaubwürdige Ermittlerarbeit, unverhoffte Wendungen und den entsprechenden Nervenkitzel. Trotzdem kam mir dieses Buch bemüht und nicht so routiniert geschrieben wie die Vorgänger. Es war mir ein wenig zu viel an Privatem der beider beiden Hauptfiguren. Sie standen mehr als Person und nicht als Ermittler im Vordergrund. Das ändert jedoch nichts daran, dass beide Sympathieträger sind und ich auch mit ihren Ermittlungen mitfiebern konnte.

„Blutzeuge“ ließ sich leicht und flüssig lesen. Es ist ein guter Thriller, wenn auch meinem Empfinden nach nicht der stärkste in dieser Reihe.

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